Der Blick hinter die Nachrichten: DSA Worldnews

Das dsa-Extrablatt blickt hinter die Kulissen: Wir erzählen die Geschichte hinter den Nachrichten. Mal kritisch, mal satirisch – immer lesenswert.

Dr.med., Dipl. Psych. Ute Mair, nervenärztliche Privatpraxis in Schwerin

Frau Dr. med., Dipl. Psych. Ute Mair ist nicht nur Ärztin und Psychologin, sie ist auch Fachärztin für Neurologie, Psychiatrie und Psychotherapie, Epileptologin und Psychotherapeutin mit langjähriger Ausbildung und Berufserfahrung. Sie war fast 20 Jahre in verschiedenen Kliniken tätig, auch in leitender Position und über zehn Jahre als niedergelassene Kassenfachärztin. Im Westen sozialisiert lebt und arbeitet sie seit über 15 Jahren in Mecklenburg-Vorpommern, seit 2007 privatärztlich, als Konsequenz aus unüberwindbaren systemischen Schwierigkeiten.
Sie interessiert sich speziell für die feinen oder auch groben Unterschiede, aber auch Gemeinsamkeiten zwischen Menschen mit ihren Geschichten und ihren Leiden, die unterschiedliche Zeiten ihres Lebens in unterschiedlichen sozialen Kontexten unterschiedlicher Regionen oder Länder der Welt, aber auch Deutschlands und Europas verbracht und durchlebt haben. Besonders das, auch am eigenen Leib und Seele durchlittene und durchlebte, scheitern an den Widerständigkeiten, Widersprüchen und Unvereinbarkeiten, Unverstehbarkeiten, Unbewertbarkeiten, hat sie noch einmal neu dazu motiviert, Wege weiter zu gehen, auch wenn sie unbegehbar zu sein scheinen. So wird sie weiter an dem Projekt des AZNP³, das ‚Ambulantes Zentrum für Neurologie, Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie,’ bedeutet, arbeiten, über das sie, neben ihrer sonstigen Tätigkeit, Informationen in ihrer Homepage zur Verfügung stellt. Zu diesem Projekt gehört auch der Verein Satori- Humanitas, für den sie sich Unterstützung wünscht, damit er wieder von der Ruhephase in eine aktive Tätigkeit überführt werden kann. In Bälde wird es auch dazu Informationen auf ihrer Homepage geben.
Sie vermittelt, dass sich gerade im Laufe der letzten Jahre anlässlich der ständigen regionalen wie weltweiten Krisen und der Erfahrungen damit auch ihre Einstellung dahin gehend noch einmal neu geändert oder verstärkt hat, dass wir als Menschen nur gemeinsam in dieser einen Welt auf den, hoffentlich richtigen, Wegen vorankommen und die zunehmenden Probleme bewältigen können. Sie sagt auch: ‚Es kann nicht sein, dass bestimmte gut situierte und zahlungsfähige Patienten mit speziellen Krankheiten alles bekommen, nicht weil es Ihnen gut tut, sondern weil man daran so gut verdient, und andere, schlechter oder gar nicht Versicherte, beziehungsweise zahlungsunfähige, oder mit Krankheiten, an denen man nichts oder kaum etwas verdienen kann, auch in unserem Lande nahezu ohne medizinische Hilfe auf sich gestellt bleiben, bzw. alleine gelassen und ausgegrenzt werden. Es kann nicht sein, dass teure Untersuchungen und Behandlungsmaßnahmen, etwa High Tech –Diagnostik, Operationen oder auch Psychotherapie, in Mengen verordnet werden, nur weil daran so gut verdient wird, ohne dass das nötige Know-how für die jeweilige Entscheidungsfindung (Indikation) selbstkritisch genug auch abgerufen und eingefordert wird. Schon längst hat in weiten Bereichen die Quantität zugunsten der Gewinnmaximierungsmaxime die viel mühsamere Qualität überrollt, der Strom der Masse die Außenseiter mit- und hinweg gerissen. Und das kann jeden treffen’.

Quadratur des Kreises

Des Weiteren sagt sie: ‚Hinter dem Projekt AZNP³ steht einfach betrachtet der Name für eine interessante Idee. Wer jedoch etwas vom Fach versteht, erkennt, dass sich dahinter die Quadratur des Kreises verbirgt, etwas anscheinend Unmögliches. Das Scheitern dieses Projektes in seinem ersten Anlauf, dessen damals wichtigster Teil die Facharztpraxis war, hat sie dazu gezwungen, aus vielschichtigen, vordergründig aber finanziellen und arbeitstechnischen Gründen, aufgrund ausschließlich eigener Einscheidung nach zehn Jahren alle ihre kassenärztlichen Zulassungen abzugeben, fast umsonst. Auf den ersten Blick ein Desaster, für sie, für die Patienten und für die nach wie vor unterversorgte Region. Erst jetzt, Jahre später, in denen ihre fachlichen Kräfte fast völlig brachlagen, aufgrund oder bei noch laufendem Verfahren um eine mögliche Überschuldung, scheinen sich allmählich die tausendfältigen Konflikte, Bruchstücke und erlebten Feindseligkeiten zu erhellen und auf einer neuen, anderen Ebene wieder zusammen zufügen. Oder ist das alles nur Anpassung an das übermächtige andere in dieser Welt oder jenseits dieser Welt?

 

Pressekontakt:
Dr. med., Dipl. Psych. Ute Mair
Fachärztin für Neurologie, Psychiatrie und Psychotherapie,
Psychotherapeutin, Epileptologin, Privatpraxis
Bergstr.44
19055 Schwerin
Tel.: 0385/ 5574780
Fax.: 0385/ 512229
E-Mail: Dr.Ute.Mair@t-online.de
Homepage: www.mair-ute-dr.de

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