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Fragwürdige Erziehungsmethoden bei der Hundeschule Hundeleben Canis in Bad Bramstedt Michael Grewes

Geschrieben von am 19.12.2012 in Kommentare | 79 Kommentare

Kommentar von Robert Justitz

Ganz aktuell wurde ich mit einem Video der Hundeschule ‘Hundeleben Canis Michael Grewes’ aus Bad Bramstedt konfrontiert. In dem Video wird eine Metallschüssel gegen unerwünschtes Verhalten als Schlaginstrument eingesetzt. Das ängstliche und verschüchterte Verhalten des Tieres ist in diesem Video deutlich zu erkennen. Auch lassen die zeitnahen und sehr kritischen Kommentare darauf schließen, dass dies nicht mehr zu den zeitgemäßen Erziehungsmethoden gehört. Es wurde sogar Anzeige gestellt.

Ich persönlich bin auch Hundebesitzer und habe Hundeschulen besucht. Solche Erziehungsmethoden sind mir gänzlich unbekannt. Gehört dieses Vorgehen zu den gängigen Erziehungsmethoden der Hundeschule Hundeleben Canis von Michael Grewe aus Bad Bramstedt? Meine beiden Schäferhunde sind auch nicht ganz unkompliziert, mein bescheidener Sachverstand jedoch sagt mir, dass er damit mehr Schaden als Nutzen erwirkt.

Was sagen fachkundige Hundetrainer zu dieser Vorgehensweise ? Vor allem: Angesichts der Tatsache, dass Michael Grewe anscheinend wohl auch eine Hundepension in Bad Bramstedt betreibt. Würden Sie Ihre Eure Hunde in seine Obhut geben? Es wäre schön, hier eine Vielzahl von sachlichen Meinungen zu erhalten. Auch werde ich Herrn Michael Greve um eine Stellungnahme bitten. Das ist nur fair! Auch die Tatsache, dass ich ein Verfechter von gewaltfreier Erziehung bin, heißt nicht, dass ich im Recht bin.

Bitte verteilt diese Meldung an möglichst viele sachkundige Hundetrainer mit der Bitte um sachliche Stellungnahme.

Der Fairness soll hier eine sachliche Diskussion entstehen und kein Shitstorm gegen die Hundeschule Hundeleben Canis Michael Grewe aus Bad Bramstedt. Ich persönlich würde diese Erziehungsmethode an meinem Hund nicht zulassen, sondern dem Tainer den Napf ebenfalls ins Gesicht schlagen!

Was sagen die Fachleute dazu?

Diskussion erwünscht!

Robert Justitz

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79 Kommentare


  • Von: Tina Hamp
    am 06.01.2013 um 10:30 Uhr

    Hallo Zusammen,

    immer wieder lese ich auf den verschiedensten Seiten, dass Befürworter dieser Trainingsmethode, die den Fall kennen, schreiben, dass das Video älter sei und der Hund danach nie wieder gebissen habe. Dies wird zum Erfolg der Methode angeführt.
    Gibt es denn ein aktuelles Interview mit der Besitzerin? Wurde der Hund jetzt nochmals besucht und kennen gelernt?
    Ich bin absolut gegen diese Erziehungsmethode, ganz klar. Dem will ich nun auch gar nichts hinzufügen.
    Aber mich würde interessieren, was an den Postings vom “geheilten” Hund dran ist.
    Vielleicht gibt es auch irgendwo bereits eine Stellungnahme der Besitzerin, ein Interview o. ä. Falls ja, wäre ich über die Zusendung entsprechender Links dankbar.

    Vielen Dank,
    Tina Hamp

  • Von: Helmut Lenz
    am 01.01.2013 um 12:35 Uhr

    ich finde es erschreckend und auch beschämend, wie einige aus dem Berufsstand “Hundetrainer” versuchen, dieses Video mit äusserst fragwürdigen und beschönigenden Worten zu verharmlosen, ja sogar noch diese Brutalität dem Hund gegenüber irgendwie als erfolgreiche Erziehungsleistung darstellen. Vorweg: Ich gehöre nicht der Wattebäuschen-Werfer-Fraktion an. Momentan habe ich 3 Anatolen im Rudel, die ab und zu schon mal eine deftige Ansprache benötigen.
    Dieses Video ist auch nicht aus dem Zusammenhang gerissen, sondern ausführlich genug. Die Behauptungen, dass dieser Hund mehrfach Beschädigungsbeißen gegenüber Menschen getätigt haben und eingeschläfert werden sollte, ist nicht bewiesen. Und das dieser Hund erfolgreich therapiert wurde, ist auch eine Behauptung. Zu dem Vorgang, dass der Hund aufgrund von Auffälligkeiten eingeschläfert werden sollte, gibt es behördliche Unterlagen. Wenn es sie gibt. Kann man die sehen? Wo sind diese Dokumente? Und wenn ich einen Hund erfolgreich therapiert habe, erstelle ich doch jede Menge Videosequenzen und bei Bedarf ins Netz. Als Erfolgsnachweis doch schon unabdingbar. Das Krisenmanagment des Herrn G. ist eine Katastrophe. Ich empfehle ihm im eigenen Interesse, soviel Transparenz wie möglich herzustellen. Möglicherweise wird die vernichtende Kritik dann etwas abgemilderter ausfallen.
    Die Begründung von einigen Teilnehmern, der Erfolg und die Vorgeschichte des Hundes rechtfertigen diesen Gewalteinsatz, finde ich befremdlich. Wir haben heute andere und bessere Erkenntnisse, solche verhaltenauffällige Hunde zu therapieren. Wenn diese Methoden akzeptiert werden, wo kommen wir dann hin? Wo endet dann die Gewaltspirale? Wir sollten alles daran setzen, mit weniger Gewalt bestehende Konflikte zu lösen. Wir haben keinen Bedarf an Gewalt, sondern schon zuviel Gewalt. Überall.

    Ich wünsche ein glückliches Jahr 2013 mit weniger Gewalt.

    • Von: Irmgard
      am 19.06.2013 um 21:41 Uhr

      Dankeschön, dass finde ich sehr gut geschrieben und beschrieben.
      Solches Verhalten ist für mich nicht kompetent, sondern talentfrei.
      Gewalt an Abhängigen, wie Kindern oder Tieren, widern mich an.

    • Von: bonito
      am 17.02.2015 um 19:32 Uhr

      guten Tag, nachdem ich ganz schlimme Erfahrungen in dieser Hundeschule gemacht habe, habe ich mit Interesse von Ihre Mitteilung hier gelesen. Körperlich an meinem Hund und mir.

      Danke

  • Von: mario dultz
    am 31.12.2012 um 03:48 Uhr

    ach sorry meine tastatur hängt manchmal insbesondere das komma geht nur manchmal und manchmal garnicht

  • Von: mario dultz
    am 31.12.2012 um 03:43 Uhr

    Interssant ist das du hier eine sachliche disskussion wünscht aber beschipmfungen freischaltets z. B. “klappe halten” von “birge”
    weiterhin intersannt das scheinbar viele eine Meinung aber keiner einen richtigen Namen hat…
    1.) Fakten: Das Video ist so alt, das wenn einige glauben dass ein Verstoß gegen das Tierschutzgesetz vorliegt dieser auf alle Fälle verjährt ist. über juristischen schnickschnack braucht also niemand mehr nachdenken.
    2.) es ist bekannt das der Hund Vorher Schadbeißen gezeigt hat.
    3.) es ist bekannt das die Besitzerin bei mehreren “Experten” keine Hilfe erhalten hat
    4.) es ist bekannt das der Hund anschließend nie wieder gebissen hat
    5.) es ist bekannt das der Hund n i c h t eingeschläfert werden mußte
    6.) wir (in Bayern) arbeiten auch mit Hunden auch wir arbeiten mit aversiven lernen warum haben wir so viel Kunden die zum tei fast 100km fahren, die vorher in zig Hundeschulen waren, die Katastrophen aber keine Hunde hatten, dann machen wir einen netten Hund draus und werden angefeindet weil wir die Hunde auch anfassen.
    7.) warum gibt es immer mehr hundekritische Menschen die von Katastrophalen Erfahrungen berichten – beim Fahradfahren gebissen – beim joggen gehetzt – im biergarten angeknurrt
    8.) warum steigt die Beißstatistik (die dunkelziffer der Beißunfälle steigt dann überproportional mit)
    9.) wer mutig ist schreibe mir seinen vollen namen – beim nächsten 40 kg und darüber Hund der gearbeitet werden muß darf derjenige dann die Person sein die mit schnellem schritt auf den Hund zugeht. DER HUND TRÄGT KEINEN MAULKORB ich lasse mir vorher schriftlich geben das ich den Hund N I C H T mit aller mir zu verfügung stehenden macht vom Angriff abhalten soll, wir dürfen filmen und veröffentlichen ich zahl das spritgeld.
    10.) Gewisse Hund benötigen in Bayern ein negativ Zeugnis wird dies angeordnet hast du ein Paar wochen zeit das Problem zu Lösen
    in diesem Fall würde ich nichts aber auch garnichts unversucht lassen um den Hund vorm einschläfern zu retten.
    11. In unserem Nachbarland Dänemark werden Jährlich hunderte (!) Kategorie-hunde eingeschläfert warum holen diejenigen die hier am lautesten schreien diese Hunde Nicht und führen sie durch den Wesenstest?
    12. jetzt die einzige Fachliche stellungnahme warum reicht beim Aversiven Lernen oft ein Erlebnis (also null Wiederholung) aus um ein Leben lang zu lernen? warum das nicht nutzen? Das Leben ist nicht kontrolierbar, man hat nicht immer zeit, dazu folgende (gekürzte) wahre geschichte: ihr weimeraner hat also den Paketboten gebissen, “ja” aber sie waren doch mit im in einer Hundeschue – “ja in 2″ warum 2 “die erste konnte nicht helfen die 2 hat dann angefangen zu desensibilisieren am schluß kamen wir bis auf 5 meter an Menschen ohne Agressives Verhalten ” ok wie lange arbeite sie schon daran “2 Jahre” ok warum hat ihr Hund dann den Paketboten anfallen können “mitlerweile hat er gelernt die türen aufzumachen” kein Witz ich versichere an eidesstatt die geschichte ist wahr. man kann das leben nicht 100 % kontrolierbar machen deswegen ist es wichtig bei gefahr im Verzug schnell und konkret zu handeln.

    • Von: Irmgard
      am 19.06.2013 um 21:48 Uhr

      Eigentlich sollte man doch alles tun, damit die Rasseliste verschwindet.
      Solange es Leute gibt, die da dran verdienen, wird das aber kaum klappen.

      Ich frage mich was wollen Leute mit einem Weinmaraner, die keine Jäger sind oder die nicht in der Lage sind, den Hund sinnvoll zu beschäftigen und auszulasten. Vielleicht kann man auch mal die Feststellung machen, dass bestimmte Hunde nicht zu bestimmten Leuten passen. Dann käme man auch nicht in den zweifelhaften Genuß solche Hunde mit irgendwelchen Zwangsmitteln zu traktieren, damit sie bei Leuten funktionieren, die letzendlich keine Ahnung und Zugang zu ihrem eigenen Hund haben.

    • Von: Anke
      am 16.04.2014 um 08:43 Uhr

      Sehr gut!
      Das sehe ich genau so.
      Ich bin auch gerad in Arbeit mit einem derartigen Fall, mit schwerer Futteragression.
      ich bin sehr dankbar, dass unser Trainer HILFT und nicht versaut.

  • Von: Ina Hildenbrand
    am 30.12.2012 um 00:08 Uhr

    Aus „aktuellem“ Anlass: Thema Hetzkampagnen
    Liebe Hundefreunde. Ich fiel aus allen Wolken, als ich las was die Facebook-Gemeinde wiedereinmal so beschäftigt. Das Thema der aktuellen Meinungsmache ist der Hundetrainer Michael Grewe.
    Es kursieren momentan zwei Videos im Internet und sorgen für tüchtige Sturmböen. Gerechtfertigte Aufschreie besorgter Menschen? Objektive Diskussionen? Fairer Austausch mit dem Beschuldigten? Hm. Eher weniger. Ich möchte nicht den Kopf einziehen und einfach hoffen dass es niemals mich trifft, sondern immer nur Kollegen, ich möchte Stellung beziehen. Ich bin weder mit Michael Grewe befreundet, noch Canis-Absolvent, ich bin einfach auch Hundetrainer und sehe mich in der Verantwortung etwas Objektives beizutragen. Und liebe Leser, ich möchte das tun dürfen ohne angefeindet, verleumdet oder beschimpft zu werden. Eure Meinungen sind willkommen, aber dies ist meine Seite. Wer nicht ohne Schimpworte oder Anfeindungen auskommt, bitte macht Euch nicht die Mühe zu posten. Nun zu den „Anklagepunkten“:
    Video 1:
    Es wird gezeigt wie ein Schäferhund unter der Anleitung von Michael Grewe für einen Angriff auf einen Menschen mit einem Schlag mit einem Blechnapf gemaßregelt wird. Hundeführer ist ein junger Mann, der kontinuierlicher Anleitung von außen erhält, der Hund trägt Leine und Beißkorb und seine Besitzerin steht direkt neben ihm, es ist noch mindestens ein Zuschauer anwesend. Michael Grewe geht ruhig auf den Hund zu, der Hundeführer hebt den Napf und als der Schäferhund versucht zu attackieren schlägt er ihm den Napf gegen den Fang. Daraufhin weicht der Schäferhund zurück. Beim zweiten Durchgang zeigt der Hund deutliches Meideverhalten vor Michael Grewe. Schon vor der Übung zeigt der Hund deutliche Verunsicherung, kaum Bindung zum Hundeführer, aber deutliche Versuche zur passiven Besitzerin zu gelangen.
    Zu diesem Video überschlagen sich die Vorwürfe, vor allem, dass man niemals mit einem Blechnapf auf einen Hund einschlagen darf. http://youtu.be/HrPBKbXuowE
    Meine Meinung dazu: Ich finde die im Video dargestellte Situation ebenfalls nicht in Ordnung, allerdings nicht wegen des Napfes. Der Schlag mit dem Blechnapf ist für den Hund hauptsächlich Schreck. Natürlich ist es nicht angenehm und es kracht auch ganz ordentlich, denn der Hundeführer trifft Kopf und Maulkorb, aber der Schmerz des Hundes ist sicher nicht stärker als bei einem kräftigen Leinenruck, den wir täglich in jedem Park 100fach sehen und der nicht jedesmal gefilmt und zur Medienhetze verarbeitet wird. Ist eine derartige Strafe gerechtfertigt? In bestimmten Ausnahmefällen ja- wenn der Hund andere Strafen nicht ernst nimmt und gefährliches Verhalten zeigt sogar ganz klar ja.Ich gehöre nicht zu den Tränendrüsenargumentatoren. Ich sage nicht, dass Schlagen besser ist als Einschläfern. Ich sage, dass eine gezielte und heftige Korrektur dieser Art besser ist als Angriffe auf Menschen zu riskieren. Es ist mir egal wie Wölfe etwas untereinander regeln oder dass manche Hundefreunde glauben man könne alles mit Liebe und Leckerchen korrigieren. Das ist kein Wolf und Leckerchen sind kein Allheilmittel, nur weils bei anderen Hunden funktioniert. Aggressionen gegen Menschen sind nicht tolerierbar und müssen korrigiert werden. Wenn dieser Hund also gefährlich ist und andere Methoden nicht greifen, finde ich es vertretbar einen Napf zu benutzen. Ob das in diesem Beispiel der Fall war kann ich nicht beurteilen, deshalb verurteile ich auch nicht aufgrund eines Videoausschnittes.
    Was ich allerdings zu diesem Video sagen möchte ist, dass es einige gravierende Fehler offenbahrt: ein verunsicherter, extrem problematischer Hund sollte von einem erfahrerenen Hundeführer trainiert werden, nicht von jemandem, der fast durchgängig Anweisungen braucht und selbst unsicher ist bei dem was er tut. Zusehen wäre für den jungen Mann sicher genauso lehrreich gewesen und hätte den Hund weniger verunsichert und gestresst. Auch der Übungsaufbau hätte vorher klarer abgesprochen werden müssen, damit jeder weiß wo er stehen muss und damit die Besitzerin nicht so verunsichert und ahnungslos herumsteht. Als weiteren Kritikpunkt sehe ich den Umgang mit dem Hund. Der Hund erhält mehrmals Kommandos vom Hundeführer, die nicht korrigiert oder durchgesetzt werden, wie „Sitz“. Bevor man massive Probleme korrigiert sollte zumindest der Grundgehorsam stimmen. Hier sind aber gewaltige Lücken zu sehen und das diffuse Verhalten des Hundeführers, der stets mehr auf die Anweisungen von außen als auf den Hund konzentriert ist, verwirrt und stresst den Hund zusätzlich. Auch die Unsicherheit und Durchsetzungsschwäche der Besitzerin, die von ihrem eigenen Hund angesprungen wird und ihn nur herumschiebt anstatt ihm Halt und Konsequenz zu vermitteln sollten vor einer solchen Maßnahme korrigiert werden. Dann zur eigentlichen Strafe- diese darf erst in dem Moment einsetzen, in dem der Hund Fehlverhalten zeigt. Der Hundeführer holt mit dem Napf allerdings schon aus, bevor der Hund beginnt zu bellen. Zwar reagiert der Hund nicht darauf, aber das Risiko ist groß, mit diesem Fehler falsche Verknüpfungen zu provozieren. Auch hätte das Vermitteln von Sicherheit und Bestätigung beim Rückzug des Hundes viel schneller gehen müssen, damit er verstehen kann dass weg vom Fremden die richtige Lösung ist. Desweiteren wird der Rückzug des Hundes beim zweiten Versuch von Grewe sich anzunähern, also das ruhige Sicherheitsuchen hinter der Besitzerin in keinster Weise bestätigt. Richtiges Verhalten muss für den Hund auch als solches gekennzeichnet werden. Solche Fehler kann man mit einer besseren Einweisung der Beteiligten und mit der Zusammenarbeit mit erfahrenem Personal verhindern. Vielleicht wäre diese Korrektur in der Form gar nicht so notwendig gewesen, wenn die Besitzerin einen sichereren Umgang mit dem Hund gelernt hätte und der Grundgehorsam gefestigter wäre. Das kann ich aber nicht sicher sagen, da ich nur den kurzen Ausschnitt kenne.
    Zusammenfassung: Ein Blechnapf ist kein Weltuntergang und Leckerchen heilen nicht alle Macken, aber ei n unerfahrener Hundeführer und eine unsicher Besitzerin gehören nicht in eine solche Übung.
    Video 2:
    Gezeigt wird ein Interview mit Grewe und der Rottweiler Hündin Asya. Der Hund hatte im Dezember 2010 einen Jungen angegriffen und schwer am Kopf verletzt, Grewe wurde als Gutachter beauftragt und sollte feststellen, ob der Hund vermittelbar ist. Im Interview vor Ort stellt Grewe die Hündin den Reportern auf seinem eigenenumzäunten Gelände, an Halsband und Leine und ohne Maulkorb vor. Er behauptet er könnte die Hündin unterbrechen, sollte sie zum Beispiel auf ein Stöckchen das der Reporter hochhalten könnte überreagieren, er behauptet auch, ebenso wie das Ordnungsamt Köln: “Von dem Hund geht in kompetenten Händen keine Gefahr aus”. Der Hund zeigt sich während des Interviews unkompliziert und aufgeschlossen, reißt sich aber am Ende der Dreharbeiten los und jagt ein Hund. Der Hund ist weder abrufbar noch ist sein Verhalten spielerisch, denn sie tötet das Huhn.
    http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=rbozKjIaliU
    Meine Meinung dazu: Michael Grewe hat den Fehler gemacht und den Hund nicht sorgsam genug festgehalten. Auch hätte ich persönlich den Hund, auch wenn Grewe auf seinem eingezäunten Grundstück nicht dazu verpflichtet ist, trotzdem zur Sicherheit mit Maulkorb vorgestellt. Seine Behauptung er könne den Hund abbrechen war ebenfalls ein Fehler, auch wenn er damit nicht den Abruf aus dem Jagverhalten, sondern das Abbrechen einer entstehenden Beuteaggression gemeint hat. Das sind zwar zwei unterschiedliche Dinge, werden aber ohne nähere Erklärung vom Zuhörer leicht falsch verstanden. Um Jagdverhalten abbrechen zu können ist Training nötig, kein Gutachten und auch nicht die pure Anwesenheit eines kompetenten Hundetrainers. Allerdings kann ein kompetenter Trainer allein ohne Probleme ausreichen, um einen Rottweiler an der Leine davon abzuhalten auf einen Reporter mit Stöckchen loszugehen.Trotzdem war die Aussage unüberlegt und falsch, wenn der Hund sich losreißen kann. Glücklicherweise hat der Reporter die Sache mit dem Stöchkchen nicht ausprobiert. Unsinn ist aber zu sagen, der Hund hat ein Huhn getötet, also ist er gefährlich- danach wären wohl dreiviertel unserer Hunde als gefährlich einzustufen, denn Hühner sind nunmal Beutetiere. Aber lange nicht jeder Hund, der ein Huhn jagen würde und dabei nicht hört greift auch Menschen an. Auch im Studiointerview bei Stern TV sind Grewes Antworten nicht sehr geschickt, er versäumt es zu erklären dass das Jagen eines Huhnes kein Anzeichen für Aggressionen gegen Menschen ist und auch, dass er den Hund nur getestet, nicht trainiert hat. Nach vorausgegangenem Training hätte er den Hund sicher abrufen können, nur hätte er einfach zugeben sollen, dass er das aktuell nicht konnte, anstatt das Gegenteil zu behaupten. Hier ist aber nur die Argumentation, nicht die Tatsache an sich falsch, denn dass der Hund gefährlich ist und ein Risiko für Menschen darstellt steht außer Frage, das hat er bereits bewiesen. Generell ist meine Meinung zu diesem Vorfall, dass wir natürlich mit dem Risiko leben müssen, dass Hunde gefährlich sein können, aber sobald wir wissen, dass dies bei einem bestimmten Hund der Fall ist sollte das Tier getötet werden. Hierbei geht es nicht darum, ob das Tier daran Schuld ist, das ist nie der Fall. Es geht einzig und allein darum, die Menschen zu schützen, die diesem Tier in Zukunft begegnen könnten. Selbst den kompetentesten Händen der Welt kann die Leine einmal im falschen Moment entgleiten, der sicherste Zaun kann einmal einen Sturmschaden erleiden und auch Maulkörbe lassen sich abstreifen oder sind einmal nicht richtig geschlossen. Hat ein Hund einmal einen Menschen derartig schlimm verletzt gehört er nicht in die Vermittlung, sondern sollte getötet werden.
    Zusammenfassung zu Grewes Verhalten: Vorsichtiger sein, deutlicher erklären und nichts behaupten was nicht stimmt.
    Grundsätzlich machen alle Menschen Fehler. Ich finde auch, dass Fehler angesprochen und diskutiert werden sollten. Ich bin allerdings gegen jede Form der unfairen Hetzkampagnen und das Verbreiten von Halbwahrheiten. Erst denken, dann klicken gilt für mich auch hier.
    Ina Hildenbrand

    • Von: Robert Justitz
      am 30.12.2012 um 14:57 Uhr

      Hallo liebe Frau Hildenbrand,

      vielen dank für Ihren ausführlichen und sachlichen Bericht.
      Es freut mich sehr, dass gerade auf dieser Plattform die sachlichen Stellungnahmen stark überwiegen.

      Dieses Medium dient auch nicht der Meinungsmache, vielmehr der Berichterstattung.
      Sie haben vollkommen Recht, dass es zu keinem fairen Austausch mit den “Beschuldigten” gekommen ist.
      Dies ist bedauerlich, wir haben vor der ersten Berichterstattung Herrn Grewe angeschrieben und
      um Stellungnahme gebeten.
      Dies gebietet eine seriöse Recherche! Leider erhielten wir nur einmalig die in der Tat etwas unglückliche
      öffentliche Stellungnahme.

      Die entstandene Eskalation, hauptsächlich bei Facebook hat sich Herr Grewe aber selber zu zuschreiben.
      Gerade in einer Kommunikationskrise ist ein professionelles Kommunikationsverhalten unabdingbar.
      Fehler in diesem Krisenmanagement führen automatisch zu weiteren Eskalationen.

      Wir werden von unserer Seite jedoch sachlich bleiben und vor Veröffentlichung neuer Tatsachen stets
      den Kontakt zu Herrn Grewe oder anderen Beteiligten suchen.

      Mit den besten Wünschen für das Jahr 2013!

      Robert Justitz

  • Von: Helmut
    am 29.12.2012 um 20:04 Uhr

    anhand diese Links : http://www.forsthaus-metzelthin.de/pdf/grewe-1.pdf
    kann man sich ein vielleicht weiterführendes Urteil über die Erziehungsmethoden des Herrn G. bilden.

  • Von: alex
    am 28.12.2012 um 07:04 Uhr

    Ergänzende Information:

    Berufsverbände verurteilen Gewalt in der Hundeerziehung
    Organisationen üben scharfe Kritik an veralteten Trainingsmethoden

    http://www.bhv-net.de/component/content/article/68-neuigkeiten/399-berufsverbaende-verurteilen-gewalt-in-der-hundeerziehung.html

    http://www.ig-hundeschulen.de

    http://www.ibh-hundeschulen.de/

  • Von: Sabine Hulsebosch
    am 24.12.2012 um 11:21 Uhr

    Immer wieder lese ich: Der Hund hat durch die Gewaltanwendung nichts gelernt. Diese Meinung teile ich nicht ganz. Ich brauche denke ich, einen einzigen Tag solchen “Trainings”, um aus meinem in jeder Hinsicht entspannten Zwergpudel einen angstaggressiven Hund zu machen, der auf sämtliche männliche Spaziergänger, die uns entgegen kommen, losgeht.
    Ich bin mehr als geschockt und kann keine Erklärung für die Methode M.Grewes finden. Und keine akzeptieren.

    • Von: Helmut
      am 30.12.2012 um 17:40 Uhr

      und etwas schockieren mich einige Antworten, die meinen, dieses Video nicht beurteilen zu können, da weitere Hintergrundinformationen fehlen. Mir reichen zur Beurteilung die Körperhsprache des Hundes, der Halterin, die total unprofessionellen Regieanweisungen, und der zum Schlagen absolut entschlossene junge Mann. Unter aller Kanone. Und ganz ehrlich, wenn jemand so auf mich zugestiefelt kommt wie der Herr G., würde keiner meiner Hunde den Rückwartsgang einlegen. Dieses Video ist eine Schande für den Berufsstand der Hundetrainer.

      • Von: ingrid
        am 14.01.2013 um 00:08 Uhr

        Was man sieht, ist schon zuviel. Es fällt auf, dass der Hund noch nicht einmal gelernt hat, andere nicht anzuspringen. Das der Hund nichts gelernt hat, stimmt auch nicht. Negatives auf jeden Fall.

        Mal ehrlich, ein Hund mittels Leine und Maulkorb zu fesseln und dann wenn der sich aufregt, weil er sich unwohl und bedroht fühlt, mit dem Blechnapf zu schlagen, kann doch eigentlich fast jeder. Außerdem hatte der Hund überhaupt keine Wahl. Denn er wollte vor dem Schlag zu seiner Halterin und dass durfte er nicht.

        Allgemein gesehen halte ich die “Hau den Lucas-Methoden” von früher für unangebracht und veraltet.

  • Von: Hundeerziehung-Abc
    am 22.12.2012 um 17:43 Uhr

    Bitte unterstützt unsere Petition gegen Gewalt bei der Hundeschule Canis von Herr Grewe.

    Die Petition findet ihr hier: http://www.change.org/de/Petitionen/canis-zentrum-f%C3%BCr-kynologie-michael-grewe-m-grewe-soll-sich-verpflichten-auf-gewalt-i-d-hundeerziehung-zu-verzichten-2

    Beste Grüße
    http://www.hundeerziehung-abc.de

  • Von: Silvia
    am 21.12.2012 um 14:50 Uhr

    Dass Grewe mit massivem Gewaltakt Hunde einschüchtert und dann den Kunden für teures Geld erzählt, dass die Hunde ihn wegen seiner Persönlichkeit respektieren, ist ja nun wirklich nichts Neues.

    Geschockt bin ich über den Jüngling, der offensichtlich für jede Misshandlung bereit ist, wenn es ihm befohlen wird. Diesem Menschen möchte ich im Leben nie begegnen müssen. Mit ausgezogenem Arm einem 30kg schweren Lebewesen mit einem Wassernapf voll ins Gesicht zu schlagen, ist seelische und körperliche Misshandlung. Der Schäferhund wird mit ziemlicher Sicherheit auch ein körperliches Trauma davon tragen. Würden wir das tun, wäre uns eine Anzeige sicher und zu recht hätten wir Hundehalterverbot.

    Die Frau, die ignorant daneben steht, wird niemals einem Hund Sicherheit vermitteln können, sprich niemals eine Rudelführerin sein. Sie ist für jeden Hund unsichtbar, vielleicht noch als Dosenöffner zu gebrauchen. Sie hat diesen nicht und überhaupt keinen Hund verdient.

    Mir scheint die Situation wie ein Spiegel der heutigen Gesellschaft zu sein. Niemand steht für den anderen ein, wenn einer ein grosses Maul hat, dann schleimt man ihm hinterher in der Hoffnung, dass man nicht selber angegriffen wird. Man muss sein Hirn nicht mehr gebrauchen, das Grossmaul denkt für alle mit.

    Ich könnte Kotzen! Zum Glück gibt’s aber noch Leute, die Recht und Unrecht unterscheiden können und sich überwinden, einem Grossmaul die Stirn zu bieten.

    • Von: Steph
      am 21.12.2012 um 21:52 Uhr

      Du sprichst mir aus der Seele! Danke schön!

    • Von: kerstin
      am 23.12.2012 um 17:28 Uhr

      Danke Silvia für diesen Beitrag !

  • Von: Kerstin Huber
    am 21.12.2012 um 13:23 Uhr

    Ich weiß nicht, welchen Film ihr gesehen habt!
    In der gestellten Situation werden weder Hund noch Halterin bedroht. So eine Begegnung kann im “wirklichen Leben” täglich 100 x vorkommen. Die Reaktion der Hündin ist durchaus gefährlich und wird von der Gesellschaft, und den betroffenen Personen so nicht toleriert werden. Die Hundehalterin ist sich anscheinend der Verantwortung, die sie gegenüber ihren Mitmenschen hat durchaus bewusst und es verdient Respekt, dass sie sich der Aufgabe stellt und ihren Hund nicht sich selbst überlässt, ihn euthanasiert oder zum Tierschutz abschiebt!
    Die Hündin hat die Wahl sich anders zu verhalten. Die Leine ist locker, sie könnte zurückweichen, oder sitzen bleiben….
    Dass es im Training nicht darum geht wahllos auf den Hund einzuprügeln, zeigt die Aufnahme meiner Meinung nach auch sehr deutlich. Es wird allein die aggressive Tendenz nach vorn unterbrochen, verhält sie sich unterwürfig, erfolgt auch keine Maßregelung! Sie bekommt Zuwendung und hat offensichtlich auch kein Problem sich wieder anzunähern. Eine unterwürfige Körpersprache ist übrigens normal wenn sich Hunde annähern, das sieht man bei Welpen gegenüber ihren Elterntieren ständig und ist nicht mit Angst gleichzusetzen!
    Die aggressive Stimmung bei der Diskussion und Meinungsäußerung zu diesem Thema ist von Seiten der Personengruppe die “gewaltfrei” als Lieblingswort propagandiert dagegen nahezu grotesk…
    Liebe Grüße und frohe Weihnachten!

    • Von: Birge
      am 21.12.2012 um 16:37 Uhr

      @Kerstin Huber,
      Ich finde, wenn jemand sowenig Ahnung von Hunden, der Körpersprache und der ganzen Situation auf dem Video hat sollte er bzw in diesem Falle sie einfach mal die Klappe halten.

      Diesen verängstigten Hund als “normal unterwürfig” zu betiteln grenzt an Ignoranz und zeugt von der völligen Unwissenheit der Schreiberin bzgl. dem Wesen von Hunden und deren Körpersprache. Und das Wort “unterwürfig” ist in der modernen Hundeerziehung schon längst ad acta gelegt worden – Unterwürfigkeit dem Menschen gegenüber ist schon lange nicht mehr Thema und verhaltensbiologisch ein fürchterlicher Unsinn.

      Aber Hauptsache, die HH handelt verantwortungsbewußt ……. indem sie ihrem Hund einen Napf um die Ohren schlagen läßt…………….na dann – frohes Fest !

      • Von: Susan Keller
        am 25.12.2012 um 10:23 Uhr

        Liebe Birge’
        Ich kann deine emotionale Reaktion sehr gut verstehen und du möchtest deinen Frust über soviel Unwissenheit einfach los werden. Mit Klappe halten kommt man in einer sachlichen Diskussion aber nicht weiter. Kerstin spricht alle Punkte an die ich genauso sehe. Besser kann man diesen kleinen Filmschnipsel nicht kommentieren.

        Schöne Feiertage und gute Nerven für alle Menschen die sich hier aufreiben

    • Von: Alexandra Althoff
      am 22.12.2012 um 01:34 Uhr

      Liebe Kerstin…
      Ich bin froh mal einen Kommentar einer Person zu lesen,die mit Ahnung und Wissen behaftet zu sein scheint…Allen anderen sei gesagt,ihr solltet euch was schämen einen Profi,der sich seit knapp 20 Jahren einen 1a Ruf erabeitet hat,so anzugehen und nieder zu machen…

      • Von: Nicole Casey
        am 22.12.2012 um 22:52 Uhr

        Liebe Alexandra,
        Ahnung hin oder her, mich hat eine Stunde Leinenführigkeitstraining mit meinem Rüden im Anschluss 4 Behandlungen bei einer Tierchiropraktikerin gekostet, da Herr Grewe sich mit meinen Leinenimpulsen nicht zufrieden gab (“Nu mach das mal ordentlich!”) und mein Rüde dann 1,5 Meter durch die Luft flog, als er mir dann demonstrierte, wie man das “richtig” macht. Wohl gemerkt nicht am Geschirr sondern am Halsband.
        Grund meines Besuches bei Herrn Grewe: Mein junger Akita-Rüde war extrem zurückhaltend bei Fremden und wollte sich nicht von ihnen anfassen lassen, stets mit Schritten zurück und ohne “nach vorn” zu gehen. Ist natürlich Käse wenn man den Rüden ausstellen möchte.
        Das Ende des Ganzen, ich hab vorzeitig abgebrochen, mein Bengel hat sich dann monatelang gar nicht mehr von fremden Männern anfassen lassen wollen und obendrauf gabs ne 200€ Rechnung vom Chiro.
        Das zum Thema Ahnung!

    • Von: ingrid
      am 14.01.2013 um 00:12 Uhr

      Also, bitte ein Hund an der Leine. Der Hund wollte andere Lösungsmöglichkeiten, die ihm nicht erlaubt wurden.

  • Von: Denise G.
    am 21.12.2012 um 11:38 Uhr

    Ich kann mir gut vorstellen, wie hilflos sich die Besitzerin gefühlt haben muss. Ich gehe davon aus, dass sie ihren Hund sehr gern hat (auch wenn íhr das Gegenteil unterstellt wird!). Es scheint einiges schief gelaufen zu sein, wie bei so vielen Hundebesitzern, die ihre Hunde gern haben.
    Weil Menschen nicht unfehlbar sind und manchmal die Dinge eben ungünstig laufen. Sie war zuvor in etlichen Hundeschulen wo ihr nicht geholfen werden konnte. (Irgendwie doch seltsam…das Buch “Herrchenjahre” hat da schon seine Berechtigung! So viele Krauses und keiner kann helfen. Wahrscheinlich weil sich die richtig Guten den ganzen Tag vor ihrem PC verstecken)
    Vor der Entscheidung stehend den Hund von einem TA töten zu lassen oder einen letzten Versuch zu starten, ihm zu sagen, dass dieses Verhalten nicht toleriert werden kann hat sie sich für letzteren Weg entschlossen.
    Das, was auf dem Video zu sehen ist, ist nicht schön. Ganz bestimmt nicht. Der Hund hat es aber überlebt und sogar etwas daraus mitgenommen.
    Ich habe selbst eine abgeschlossene Canisausbildung. Ich kann nur sagen, dass dies definitiv nicht die “gängige” Art ist wie dort mit Hunden umgegangen wird. Ganz im Gegenteil! Wenn man sich die Zeit nimmt und ein wenig auf den Canisseiten blättert, wird man feststellen können, dass Canis für einen respektvollen Umgang mit Hunden und Menschen steht. (Die Rechte des Hundes, die Fotos der Hundewanderungen etc.) Und genau so habe ich es während meines Studiums, und auch jetzt noch, dort erlebt!
    Ich bin froh diese Ausbildung gemacht zu haben und würde es immer wieder tun.
    Ich habe dort nicht gelernt auf meinen Hund einzuschlagen. Wer mich auf dem Spaziergang treffen würde, würde einen fröhlichen jungen Hund erleben, der aufgeschlossen gegenüber Mensch und Hund ist und die Benimmregeln kennt, sodass er überall ohne Leine laufen kann wo es erlaubt ist. Danke CANIS!

    Diesen Text zu verfassen hat mich Zeit gekostet aber es war mir wichtig mich als eine CANIS Absolventin dazu zu äussern. An einer Schlammschlacht werde ich mich jedoch nicht beteiligen.

    Ich wünsche Euch allen ein erholsames Weihnachtsfest. Vielleicht nutzt man diese Zeit mal um darüber nachzudenken, wie man mit Menschen umgehen sollte, ist nämlich auch ein interessantes Thema welches sich zu diskutieren lohnt ;-)

  • Von: Susanne
    am 21.12.2012 um 08:05 Uhr

    @Nelly: Ein Statement mit dem man etwas anfangen kann. Ich halte extreme Maßnahmen bei extremen Hunden durchaus für angebracht, insofern sie Strenge und v.a. Konsequenz betreffen. Wenn ich allerdings intuitiv wegschauen muss, weil der Hund tatsächlich so geschlagen wird, dass ich selbst zusammenzucke, wird wohl eine Grenze überschritten. Vielleicht sollte man ab einem gewissen Zeitpunkt auch eingestehen, dass man bei einem Hund nicht weiterkommt und ihn entweder abgeben oder die Folgen für eine verpfuschte Erziehung ertragen. Ich finde es im besonderen Schade dieses Video entdeckt zu haben da ich im Begriff war meine Ausbildung bei Canis zu erweitern. Allerdings entspricht diese Vorgehensweise nicht meinen Vorstellungen und Überzeugungen. Dominanz ja auch mit Nachdruck, aber doch nicht mit Schlägen auf den Kopf! Das kann doch nun wirklich jeder. Einen Maulkorb anziehen und dann draufhauen. Die Vorgeschichte mag krass gewesen sein, aber diese Folge ist nicht minder traurig! Was sagen denn ein Martin Rütter oder ein Herr Milan dazu, das würde mich doch durchaus interessieren…oder auch eine Linda Tellington…die auf ganz andere Art und Weise Probleme lösen kann?

    • Von: jesco
      am 15.01.2013 um 13:51 Uhr

      Liebe Susanne, ich möchte nur kurz Stellung nehmen, zu der Frage was wohl Herr Rütter sagen würde.

      Nun ich würde nicht zuviel darauf vertrauen, eine nachhaltig korrekte Stellungnahme zu bekommen. Der sicherlich sehr telegene, geschäftstüchtige Herr Rütter ist nach meiner Ansicht wenig geeignet eine fundierte Antwort über “Problemhunde” zu geben. Wohl aber eine Mainstream Antwort. Ich will dies gerne beispielhaft erklären. In der Ausbildung mit Hundenh stellt Herr Rütter, wie viele andere “Hundepsychologen”, eher auf Opportunität ab. Die öffentliche Meinung, oder vielleicht besser die kolportierte öffentliche Meinung, ist scheinbar oftmals die Trainingsmethode selbst. Wenn z.B. Futter auf die Erde geworfen wird, um Hunde zu einem gewissen Verhalten zu bewegen, oder dies ausgeworfen wird zum Zwecke der Belohnung, zeugt dies nicht nur von Fahrlässigkeit, sondern nach meiner Ansicht von Unvermögen. Auch dies erkläre ich gerne. In der freien Natur ohne menschliche Einflüsse bleibt dem so gern zitierten Wolf natürlich der Boden als Platz für die Nahrungsaufnahme. In der durch Menschen belebten Welt hingegen ist es höchst gefährlich einem Hund Futter, zur direkten Aufnahe vom Boden, anzugewöhnen. Denken wir hier nur an Rattengift. Perverse Zeitgenossen, die vergiftetes Futter auslegen, darin Glasscherben und weiteres platziern, um Hunde zu qüälen und zu töten. Dieses Futter Verhalten abzutrainieren ist dann recht schwer und der Hund ” versteht ” die Welt nicht mehr. Überdies wird dem Hund beigebracht überall jedwede Nahrung aufnehmen zu dürfen. Nicht wirklich zielführend, oder ? Falsches Verhalten zu trainieren ist gefährlich und ist möglicherweise ausschlaggebend für die Vorgehensweise die hier kontrovers besprochen wird. Wie auch immer Gewalt ist sicherlich abzulehen, falsch verstandene und vermenschlichte Blickwinkel aber nicht hilfreich und vielleicht sogar auslösend für Fehlverhalten. Ursache und Wirkung beachten, seriöse Analyse und Beurteilung, bei Minimalisierung der Emotionalität, könnten hilfreich sein! Bleiben wir Fair niemand von uns war real dabei. Bilder spiegeln, einen vielleicht emotional schockierenden , Augenblick wieder, nicht aber die Gesamtsituation die zur Reaktion geführt hat. Fairness gilt für jeden nicht nur für Tiere. a

  • Von: Petra
    am 21.12.2012 um 00:48 Uhr

    Liebe Leute,
    mich freut zum einen die Energie, die hier frei wird und auch der Einsatz zum Schutz der Tiere/Hunde.

    Zum anderen bin ich erschüttert, welche Diffamierung hier und sonst wo, bezüglich Herrn Bannes-Grewe, im Internet betrieben wird, Ein Hund, der Menschen attackiert, bekommt eines vor den Kopf – nicht schön, sehe ich auch so. Nur kenne ich die Vorgeschichte nicht und auch nicht die ganze Geschichte, weil dieses Video nur einen Ausschnitt zeigt. Nur soviel weiß ich, würde in meinem Rudel ein Hund die Regeln nicht einhalten, würde der Leithund den wesentlich “eindeutiger” zurechtweisen. Und die Klarheit an dieser Maßregelung fehlt in dieser Sequenz meiner Meinung auch. Soviel dazu…

    Jetzt kommt allerdings ein großes ABER; Ihr rennt zur Polizei, verständigt den Tierschutz – schön, so ein Einsatz. Nur frage ich mich, warum es diese geballte Energie nicht für Hunde gibt, die es wirklich bitter nötig haben. Ein Beispiel:
    http://www.million-actions.de/2012/01/21/das-leben-und-sterben-der-podencos-und-galgos-in-spanien/

    Und das ist nur eines von sehr vielen. ..

    Versucht man Hunde aus einer Tötung zu retten, kann man froh sein, wenn man bei Facebook drei Likes bekommt und noch froher, wenn jemand sich engagiert. Und noch schlimmer ist, dass man für den Einsatz der Ärmsten aller armen Hunde teilweise genauso angegriffen wird, als ob man der Verursacher des Leids wäre…

    Verkehrte Welt …

    Ich würde mir wünschen, dass ihr euren internet-platz verlassen würdet und in die welt schaut – da gibt es so viel Leid, das durch ein gezieltes Engagement, ein kleines bisschen besser werden würde!
    Nur, um das wirklich zu sehen, muss man sich seine eigene Meinung bilden….

    • Von: Robert Justitz
      am 21.12.2012 um 00:54 Uhr

      Hallo Petra,

      dem kann ich nur beipflichten!
      Nur schreiben und sich über die Welt beklagen bringt nicht viel, daher haben wir im Sommer folgende Hilfskampagne gemeinsam mit den Firmen Ridgi Pad und Karnivor OHG durchgeführt :

      http://www.ridgi-pad.de/blog/index.php/2012/07/unsere-spende-an-der-richtigen-stelle

      Beste Grüße

      Robert Justitz

    • Von: Shepperd
      am 21.12.2012 um 10:22 Uhr

      “Versucht man Hunde aus einer Tötung zu retten, kann man froh sein, wenn man bei Facebook drei Likes bekommt und noch froher, wenn jemand sich engagiert. ”

      — na Bingo da sieht man mal wieder aus was für Motivationen heraus gewisse Leute agieren ( “likes” auf Facebook als Zielsetzung) – jeder Kommentar dazu ist überflüssig

  • Von: Gabi König
    am 20.12.2012 um 13:15 Uhr

    Ich brauche keine Hintergründe, um einschätzen zu können, dass ein Hund nicht geschlagen werden darf. Es gibt einfach keinen Grund. Basta. Ich brauche auch nicht die Sequenz vor oder nach der Aufnahme. Das, was ich sehe, reicht für mein Urteil, dass solche Erziehungsmethoden verboten gehören. Ausrufezeichen.
    Wenn Herr Grewe meint, dass seine Methode begründet ist, so tut es mir für jede Fellnase leid, die in seine Nähe kommt.

    • Von: Kathrin
      am 20.12.2012 um 21:49 Uhr

      Das Video ist alles andere als eine Glanzleistung. Egal was für eine Rasse, alle oder fast alle negativen Eigenschaften werden von den Menschen herbei geführt. Nichts desto trotz, kein Lebewesen auf dieser Welt, hat es verdient so schrecklich behandelt zu werden. Kinder mit ADHS werden auch nicht verprügelt. Wir besitzen selber einen Hund und besuchen eine sehr gute Hundeschule, wo man lernt…man sieht auch andere Hunde…mit verhaltensgestörten Hunden umzugehen. Anscheinend ist es für diese Hundeschule die einfachste Möglichkeit den Hund einzuschüchtern. Was anderes ist es ja nicht. Diese Hundeschule gehört geschlossen und die Mitarbeiter an die Wand gestellt. Das sind keine Erziehungsmethiden, sondern Misshandlungen. Auch Tiere brauchen Liebe, Geduld und Zuwendung. Hoffentlich wird es strafrechtlich verfolgt.

  • Von: Andrea
    am 20.12.2012 um 11:20 Uhr

    Diese Stellungnahme habe ich heute der Facebookseite der Hundeschule entnommen:

    “Hundeschule Hundeleben · 602 gefällt das
    vor 19 Stunden ·

    Öffentliches Statement

    Mein Name ist Michael Grewe und ich möchte mich an dieser Stelle zum YouTubefilm äußern.
    Wir waren geschockt und sind es immer noch, welche Reaktionen dieser Film hervorgerufen hat und welche Unmengen an Mails und Beiträgen auf unseren Facebookseiten antrafen. Weil wir mit dieser Reaktion und auch der Heftigkeit der Beiträge total überfordert waren haben wir zunächst unsere Facebookseiten blockiert. Jetzt nehmen wir Stellung dazu.

    Es handelt sich bei dem Film um einen Ausschnitt aus einem Canis-Workshop für Canis-Studenten aus dem Jahr 2009. Was auf dem Film bei YouTube nicht zu sehen ist, ist das Verhalten des Hundes vorher und das Verhalten des Hundes hinterher. Hiervon gibt es jedoch eine Gesamtaufnahme, bzw. mehrere kleine Filme.
    Es handelte sich um einen Dt. Schäferhund, der als gefährlich eingestuft war und bereits Menschen ernsthaft gebissen hat. Auf dem kompletten Film ist dann auch zu sehen, wie der Hund zuvor mit Maulkorb enthemmt in Unterarm und Beine eines Menschen zustößt.
    Es stand seinerzeit, nach dem Besuch etlicher Hundeschulen zur Diskussion, den Hund einzuschläfern oder eben mit verstärkten Maßnahmen den Hund zu öffnen und eine angepasste Alternative anzubieten. Nicht zu beißen eben!
    Nach dieser Übung ist auf dem Originalfilm dann auch zu sehen, wie man sich dem Hund zum Schluss ohne Maulkorb nähern kann und er keine weiteren Versuche unternimmt, einen Menschen zu beißen.
    Die Halterin konnte ihren Hund bei sich behalten und gefahrloser managen.

    Ich kann die emotionalen Reaktionen, die aus vielen Beiträgen zum Film deutlich hervor gehen auch selbst gut nachvollziehen. Man sieht halt keine schöne Sache. Das Gute an dieser unschönen Sache ist aber, das der Hund am Leben bleiben konnte. Und für diesen ernsten Hintergrund, Spritze oder durch das Tal hindurch und weiter leben, bin ich auch bereit, zu ernsteren Maßnahmen zu greifen. Nun darf man aufgrund dieses Filmausschnittes aber auch nicht denken, dass jeder Hund, mit jedem Problem von uns so gearbeitet wird. Wir haben allesamt, ob von CANIS oder HUNDELEBEN so unendlich vielen Menschen mit ihren Hunden aber auch unendlich vielen Hunden mit ihren Menschen helfen können und dieser Umstand wird von einem so kurzen und aus dem Zusammenhang gerissen Film völlig überlagert. Schade!
    Was uns am meisten Betroffen macht sind gar nicht die ernstgemeinten Anfragen, über Facebook. Was uns betroffen macht ist der Hass, der uns entgegen kommt, von Menschen, die uns und unsere Arbeit gar nicht kennen und aufgrund des kleinen Ausschnittes tatsächlich denken oder die Propaganda vertreiben, nur so würde bei uns gearbeitet.
    Das ist nicht zutreffend und wir werden uns und unserer Arbeit treu bleiben.

    Ich werde versuchen weitere Ausschnitte aus dem gesamten Film zu organisieren und diese dann in den nächsten Tagen bei Facebook posten.
    Wir bitten alle auch auf diesem Wege um Verständnis, dass wir uns zur Zeit an keiner Diskussion auf unseren Facebookseiten beteiligen werden. Wir können dies in der Menge schlichtweg personell nicht leisten und sind im Grunde auch emotional überfordert.
    Gegen mich gehen etliche Drohungen ein, die bereits bei der Staatsanwaltschaft vorliegen. Diese und ähnliche beleidigenden Beiträge werden wir von den Facebookseiten löschen. Allen anderen Beiträge, die auch emotional geführt werden, lassen wir vorerst auf den Seiten stehen, um auch hier nicht den Eindruck zu erwecken, nur die schönen Dinge sind zu etwas nütze.

    Michael Grewe”

    • Von: Robert Justitz
      am 20.12.2012 um 11:27 Uhr

      Hallo Andrea,

      die Stellungnahme wurde uns gestern übersandt und wir haben sie auch veröffenlicht

      http://www.news-blogging.de/stellungnahme-der-hundeschule-michael-grewe-aus-bad-bramstedt/

      Von Einsicht kann jedoch nicht die Rede sein, im Gegenteil, eigentlich rechtfertigt er seine Methoden!

      Gruß Robert

    • Von: kerstin
      am 20.12.2012 um 19:42 Uhr

      Hundeschule sollte sich so etwas nicht nennen!Diesen Film sollte man als Negativbeispiel für Hundehalter nehmen damit sie ihren Hund solche “Erziehungsmethoden” ersparen.
      Den Blechnapf sollte man der Besitzerin um die Ohren hauen und zwar ordentlich weil sie es soweit hat kommen lassen.
      Zu Herrn Grewe kann ich nur sagen einfach nur traurig für einen Hundetrainer hätten sie meinen Hund so behandelt wäre nicht nur der Hund gefährlich. Ich halte seit über 30 jahren Hunde und erziehe sie auch selber ich bin froh das ich solche “Hundetrainer”nicht brauche!

  • Von: Ursel
    am 20.12.2012 um 09:33 Uhr

    Ich finde es entsetzlich, wie viele Leute aufbegehren und Rufmord betreiben, nachdem sie einen bewusst ausgewählten Ausschnitt aus einem Film gesehen haben, dazu weder weitere Infos haben noch die Geschichte des Hundes und der Hundehalter kennen.
    Scheinbar habt ihr noch keinen Hund in der Familie gehabt, der euch mehrfach attackiert und verletzt hat. Es wäre scheinbar besser gewesen, dem ach so armen Hund die letzte Spritze zu verpassen. Das suggeriert jedenfalls der größte Teil des Mobs, der derzeit auf Herrn Grewe einschlägt.

    • Von: Robert Justitz
      am 20.12.2012 um 09:52 Uhr

      Hallo, das ist ohne Worte niemals würde ich meine Hunde so behandeln und wir besitzen einen wirklich schwierigen Hund aus dem Tierheim, unsere Kleine Bonny hat meinen Mann 1 Jahr lang angefallen und heute liegen Bonny und mein Mann (Stefan) schmusend auf dem Boden, das ging auch ohne Schläge wenn es auch lange gedauert hat aber es ist dafür gefestigt.
      Das einfach mal zu Deinem Vorschlag, dem Hund die letzte Spritze zu verpassen! LG Simone http://www.kv-shop.de

    • Von: Brandt Till
      am 20.12.2012 um 11:01 Uhr

      Hallo Ursel,

      “Scheinbar habt ihr noch keinen Hund in der Familie gehabt, der euch mehrfach attackiert und verletzt hat.” Ihre Worte! Wir, das Team des Hundezentrum-Brandt, arbeiten bedauerlicherweise immer häufiger mit Hunden, die Menschen beißen.

      Und so sei doch hier mal die Frage erlaubt, WIESO Hund den Mensch oder den Artgenossen beißt?!!! Und WIESO Mensch auf die vorangehenden Anzeichen dieses Handelns nicht oder falsch reagiert.

      Ich wiederhole mich gerne (siehe auch weiter unten):
      Bedauerlicherweise führt der Weg zum Hund immer über den Menschen. Soll heißen: wenn Mensch nicht will (kann), bleibt Hund auf der Strecke. Schade!

      Freundlichst, Till Brandt

      • Von: Steph
        am 21.12.2012 um 22:03 Uhr

        Yup.

    • Von: Marina
      am 20.12.2012 um 23:14 Uhr

      Der Hund ist meines Erachtens nach nur im Moment eingeschüchert / verunsichert. Da auch nicht die Besitzerin selbst den Hund für sein Missverhalten massregelt, möchte ich bezweifeln das die Art der Erziehung Früchte trägt. Desweitern wird der Hund die Strafe auf den Hundeplatz beziehen und ausserhalb des Platzes versuchen seinen alten Weg zu gehen. Leider wird in dem Moment kein “Trainer” da sein der den Hund massregelt, glauben Sie die Besitzerin wird Herr der Lage sein?
      Wenn der Hund Probleme hat, muss mit ihm gearbeitet werden, keine Frage, nur die Art der Arbeit ist dabei entscheidend. Einen aggressiven Hund mit Aggression therapieren zu wollen kann auf Dauer nicht funktionieren.

    • Von: elvira
      am 21.12.2012 um 18:10 Uhr

      Es ist doch ganz egal, was der Hund für eine Vorgeschichte hat, was das Video vorher oder nachher noch aussagt!!! Niemals darf man einem Tier so etwas antun! Diese armen Kreaturen sind doch genau deshalb aggressiv, beißen oder haben sonstige Unarten weil sie durch Menschen so gemacht wurden!!! Es gibt andere Möglichkeiten, solche Hunde wieder zu “resozialisieren”. Es braucht nur unendlich viel Geduld und Zeit… und vielleicht auch einen erfahrenen Hundepsychologen oder -therapeuten.

  • Von: die butter
    am 20.12.2012 um 02:42 Uhr

    bei so vielen ‘hundeprofis’, die sich seit kurzem auf jeder sich bietenden plattform tummeln & gift versprühen, frage ich mich ernsthaft, wieso in tierheimen immer noch so viele aggressive & unvermittelbare hunde vor sich hinvegetieren?! bei euerm erfahrungsschatz könnt ihr die doch alle therapieren. tschüss internet, hallo realität!

    • Von: Brandt Till
      am 20.12.2012 um 10:48 Uhr

      Hallo “die butter”,

      auch hier sei mir erlaubt anzumerken: warum schreiben Sie hier mit einem Pseudonym?

      Eine wirkungsvolle und dauerhafte Therapie eines auffälligen Hundes kann nicht im Tierheim erfolgen, sondern muss innerhalb eines – ggf. neuen – Rudels stattfinden. Dies begründet sich daraus, dass Hund nur innerhalb einer “Rudelstruktur” Verhaltensmuster nachhaltig verändern kann.

      Bedauerlicherweise führt der Weg zum Hund immer über den Menschen. Soll heißen: wenn Mensch nicht will (kann), bleibt Hund auf der Strecke.

      Freundlichst, Till Brandt

  • Von: Anja Baumert
    am 19.12.2012 um 23:59 Uhr

    Ich habe das Video gestern auch mit Fassungslosigkeit und Entsetzen angeschaut. Michael Grewe ist nicht nur ein “Hundetrainer”, sondern bildet in seinem Canis-Zentrum “zukünftige Hundetrainer” aus. Die “Ausbildung” endet mit einem behördlich anerkannten Zertifikat der Tierärztekammer Schleswig-Holstein, das auch vom Berufsverband zertifizierter Hundeschulen beworben wird… Die Canis-Trainerausbildung kostet 9800 €! Es ist unglaublich tragisch,dass das Canis-Zentrum von Michael Grewe in Deutschland so regen Zulauf von “zukünftigen Trainern” hat, die dann mit solchen Praktiken Canis-Zweigstellen eröffnen, die derzeit wie Pilze aus dem Boden schießen…Ich bin dabei, an den Berufsverband und an die Tierärztekammer zu schreiben. Außerdem werde ich eine Anzeige wegen Versoßes gegen das Tierschutzgesetz bei der Polizei erstatten und hoffe, dass das sehr viele Leute mit gesundem Menschenverstand tun werden, damit wir etwas bewegen können. Für alle, die dazu bereit sind, hier sind die Adressen: http://www.bvz-hundeschulen.de/zertifizierung-informationen.html , http://sh.tieraerztekammer.de/hundetrainer-zertifizierung-doq-test-pro.html , https://www.polizei.schleswig-holstein.de/internet/DE/Service/Onlinewache/onlinewache.html

    • Von: claudia
      am 20.12.2012 um 09:12 Uhr

      Ich habe gestern “versucht” diesen Vorfall zur Anzeige zu bringen und wurde von der Polizei gefragt, ob ich beurteilen könne, was Tierquälerei ist und ob ich mich mit dem Tierschutzgesetz so gut auskennen würde ! Meine Nachfrage beim hiesigen Tierschutzverein wurde mir gesagt, “es würde schon alles seinen Lauf nehmen” .

      • Von: Robert Justitz
        am 20.12.2012 um 09:24 Uhr

        Liebe Claudia,
        die Polizei ist verpflichtet eine Anzeige aufzunehmen! Die Frage des Polizisten ist einfach nur schwachsinnig, auch er entscheidet nicht, ob eine Straftat vorliegt.
        Dies ist Aufgabe der Staatsanwaltschaft, welche ggfs. ein Ermittlungsverfahren einleitet. Der Richter entscheidet anschließend über die Strafbarkeit und Strafbemessung.
        Wahrscheinlich hatte der Beamter keine Lust auf Schreiben!
        Gruß Robert

        • Von: claudia
          am 20.12.2012 um 12:42 Uhr

          Ich habe mich heute telefonisch an das Veterenäramt in Bad Bramstedt gewand. Der Fall ist dort bekannt und wird von dort aus bearbeitet, wurde mir berichtet. Ich hoffe, dass dies nicht im Sande verläuft. Auch finde ich es wenig produktiv, hier nur zu wettern, vielmehr sollten solche Fälle gemeldet werden.

          • Von: Robert Justitz
            am 20.12.2012 um 13:33 Uhr

            Hallo Claudia,
            auch bei Facebook hat dieser Fall schon Wellen geschlagen und es laufen bereits eine Vielzahl von Anzeigen.

            Gruss Robert Justitz

  • Von: Roland B.
    am 19.12.2012 um 21:41 Uhr

    Ich habe heute Anzeige gegen diesen “Herrn” erstattet.

  • Von: Chris
    am 19.12.2012 um 19:40 Uhr

    Wenn der das mit meinem Hund machen würde könnte ich für mein Handeln nicht garantieren. Das ist Tierquälerei pur und solche Menschen dürften ihr Leben lang mit keinen Hund mehr Arbeiten oder einen besitzen diese Sch…..

  • Von: Andrea
    am 19.12.2012 um 18:36 Uhr

    Hallo Herr Justiz,
    ich finde es äußerst schwierig und falsch eine Videosquenz zu Beurteilen ohne die genauen Hindergründe zu kennen.
    Mal angenommen,, nur mal angenommen .. es handelt sich hier um einen Hund der „warum auch immer“ Menschen attackiert ???
    Ist es da nicht angebracht, dass der Hund durch seinen Hundeführer klar begrenzt wird ??? oder sollte man lieber abwarten bis schlimmes passiert ??
    Der Einsatz der Blechschüssel wird sicher seine Begründung gehabt haben….. es könnte ja sein das dieser Hund auf eine schwächere Einwirkung nicht mehr reagierte … weil vielleicht,,.., ist nur so ein Gedankengang… schon zuviel und falsch daran herumgedoktert wurde ???
    Meines Erachtens gibt es hier viel zu viele offene Fragen..
    Das ein Hund auf eine starke Körperliche Begrenzung (die im Übrigen durch den Hundeführer sehr schnell wieder aufgelöst wurde) mit submissiven Verhalten antwortet liegt in seiner Natur hier von Angst zu sprechen halte ich für stark überzogen. Das Wort Angst wird heutzutage in der Hundeszene für so ziemlich alles benutzt!!!
    Ich wünschte mir einfach, die Leute würden mehr nachdenken und hinterfragen und nicht alles ….. “nur weil es vielleicht für den einen oder andern Unschön aussieht „ verurteilen.
    Um es mit Michael Grewes Worten zu sagen „Der größte Feind des Hundhalters ist der Hundehalter“ und da muss ich Ihm leider Uneingeschränkt recht geben!!

    Ich wünsche allen eine schöne Weihnacht

    • Von: Robert Justitz
      am 20.12.2012 um 00:18 Uhr

      Hallo Andrea,

      ich halte es für durchaus legitim meinerseits diese Videosequenz hier zu verlinken. Auch kann ich ohne weiteres meine Meinung zur Gewaltanwendung in der Hundeerziehung äußern.

      In meinen Augen haben solche Methoden in der Hundeerziehung nichts zu suchen. Auch das Verhalten des Herrn Grewe, der sich keiner Diskussion stellt, spricht Bände.

      Die veröffentlichte Stellungnahme ist einfach nur erbärmlich!

      Beste Grüße

      Robert Justitz

      • Von: Andrea
        am 20.12.2012 um 08:03 Uhr

        Herr Justitz,
        natürlich dürfen sie Ihre Meinung äußern, aber doch bitte immer unter Einbeziehung aller Fakten.
        Meinungsäußerung und Meinungsmache ist aber ein Himmelweiter unterschied.
        Wenn Sie schon von Gewalt am Hund sprechen diskutieren Sie doch, obwohl eine Diskussion ist hier ja gar nicht erwünscht !!,
        mal die soziale Vergewaltigung vieler unserer Hunde die ihr Leben als Partner / Kindersatz / Puppe fristen.

        Ich hoffe Herr Grewe lässt sich durch diese Hetzkampagne nicht unterkriegen!

        • Von: Robert Justitz
          am 20.12.2012 um 09:32 Uhr

          Hallo Andrea,

          ich verwehre mich gegen den Vorwurf der Meinungsmache und natürlich ist eine Diskussion hier erwünscht!
          Auch habe ich umgehend den Kontakt zu Herrn Grewe hergestellt und um Stellungnahme gebeten, welche auch direkt veröffentlicht wurde.

          Persönlich heisse ich Gewaltanwendung in der Hundeerziehung nicht gut, unabhängig vom Video und dem Zusammenhang.

          Das Video wurde auch nicht durch mich veröffentlicht, ich habe es lediglich kommentiert.

          Das sind nun mal die Regeln im Social Web, welche der Meinungsfreiheit Raum bietet.

          Wir sind bemüht fair und seriös zu berichten, wobei hier zwischen Kommentaren (Meinungen) und Berichten unterschieden werden muss.

          Dass das Thema nun so eine große Öffentlichkeit erreicht hat, liegt nicht daran, dass eine Hetzjagd stattfindet, sondern es eine Empörung ausgelöst hat.

          Gruß
          Robert Justitz

          • Von: Brandt Till
            am 20.12.2012 um 10:46 Uhr

            Sehr geehrter Herr Justitz, hallo Andrea,

            ich empfinde es als Platitüde mit Pauschalsätzen (“Der größte Feind des Hundhalters ist der Hundehalter”) eine nicht akzeptable Verhaltensweise gegenüber einem Tier zu rechtfertigen.

            Der Einsatz einer so dargestellten Gewalt ist NIEMALS zu begründen! Wieso muss Mensch über die “Stärke” seiner Einwirkung auf den Hund nachdenken?

            Richtig mag sein, dass an dem Hund “zu viel und falsch herumgedoktert” wurde. Auch die Tatsache, dass das Wort Angst im Zusammenhang mit dem Hund häufig missbraucht wird.

            Wenn Sie aber Frau Andrea (schade, dass Sie hier nur mit einem Pseudonym auftreten) von mehr “Nachdenken und Hinterfragen” schreiben, so wären hier die Worte “artgerechtes Verhalten” gegenüber Tieren durchaus erwähnenswert.

            “Unschönes Aussehen” des Videos trifft es wahrlich nicht; eher schiere Gewaltanwendung. Ein Hund würde sich niemals so verhalten. Er könnte dies auch erst gar nicht, da ihm die – nennen wir es mal – Hinterhältigkeit des Handelns fehlt.

            Die grundsätzliche Überlegung WARUM der Hund so handelt wird überhaupt nicht in Betracht gezogen. Aber OHNE dem Warum ist eine Lösung dieses und aller Probleme (insbesondere am und mit dem Hund) faktisch nicht möglich!

            Ein der Sache doch deutlich näher kommenden Spruch: Gewalt löst Gewalt aus. In dem Zusammenhang mit dem Video bedeutet dies aus meiner/unserer Sicht: Der Mensch hat mit Gewalt begonnen, der Hund quittiert dies mit Gegengewalt… Ach ja, um es zynisch zu formulieren: Der Mensch hat das letzte Wort, also wiederum Gewalt; und wenn es mit dem Blechnapf ist.

            SCHADE!

            Ebenfalls schade, dass die hier begonnene Diskussion doch wieder unsachliche Züge annimmt.

            Im Weiteren kann ich Sie Herr Justitz nur ermutigen! Gerne stehe ich/wir Ihnen für Fragen oder weiterführende Ausführungen zur Verfügung.

            Freundlichst, Till Brandt

          • Von: Andrea
            am 20.12.2012 um 12:35 Uhr

            Bei all der Kompetenz, die mich hier in Sachen Hundeerziehung erschlägt
            stellt sich mir nun folgende Frage;

            Warum nur begegnen mir in der realen Welt so viele unerzogene bzw. nicht erzogene Hunde ??

            Ich gebe Ihnen folgenden Tipp:

            gehen Sie doch einfach mit ihren eigenen „nicht ganz unproblematischen“ (wohl auch nicht alles richtig gemacht ?) Hunden zu Herrn Grewe und bilden sich dann ihre Meinung !

            Übrigens man kann auch erst Kontakt aufnehmen, Fakten einholen und dann Berichten, dass wäre seriöser Jornalismus

            einen schönen Tag

          • Von: Robert Justitz
            am 20.12.2012 um 13:43 Uhr

            Ihre Kritik in allen Ehren, aber Sie sollten zwischen einer Kommentierung und einer Berichterstattung unterscheiden.
            Bei diesem Artikel handelt es sich um einen Kommentar, also einer Meinungsäußerung!
            Die freie Meinungsäußerung ist im Grundgesetz verankert.
            Wenn ich meine Meinung über einen Mörder öffentlich äußere, muss ich mich dann vorher auch Fakten einholen oder
            einen Kontakt herstellen?

            Ich habe Herrn Grewe angeschrieben und um Stellungnahme gebeten, diese habe ich gestern erhalten und umgehend veröffentlicht.
            Heute habe ich eine weitere Anfrage übersandt, um Herrn Grewe die Möglichkeit zu geben, den Sachverhalt aufzuklären.
            Auch das werden wir selbstverständlich veröffentlichen.

            Robert Justitz

          • Von: Irmgard
            am 14.01.2013 um 00:44 Uhr

            Stimmt solch eine Hundeerziehung empört mich sehr, genauso wie der unnötigerweise negativ ins Licht der Öffentlichkeit gerückte Rottweiler
            durch Herrn Grewe.
            Die Hundezeitschrift WUFF berichtete über den Fall Rosa (Todesurteil) und auch über einen Workshop von oder mit Herrn Grewe, der ähnliche Empörung auslöste von Jemanden, der dabei war.

        • Von: ingrid
          am 14.01.2013 um 00:35 Uhr

          Dann bringen Sie doch mal belegbare Fakten, wie eine Tötungsanordnung des Amtes, Attesten von all den Menschen, die dieser Hund gebissen hat und soweiter.

          Was mit dem Hund passiert ist, ist nur noch traurig und ich empfinde das ganze als unprofessionell.

    • Von: Robert Justitz
      am 20.12.2012 um 13:48 Uhr

      Ach ja, zu Ihrem Einwand, dass es vielleicht doch nützlich sein könnte den Hund mit einem Futternapf zu schlagen:

      Ich bin sicherlich kein Hundeexperte, aber Besitzer zweier Schäferhunde, mein gesunder Menschenverstand würde es mir aber verbieten, mein Tier mit einem Futternapf zu schlagen, der eigentlich etwas Positives darstellen soll.

      Robert Justitz

      • Von: Andrea
        am 20.12.2012 um 19:58 Uhr

        Hallo Herr Justitz,
        erst einmal vielen Dank für ihre Belehrung, ich habe wohl nicht richtig interpretiert was von Ihrem geschriebenen nun als Bericht und was als Ihre Meinung gedacht ist.

        „Wir sind bemüht fair und seriös zu berichten, wobei hier zwischen Kommentaren (Meinungen) und Berichten unterschieden werden muss.“

        Ich bekomme langsam den Eindruck dass eine wertfreie Äußerung nicht so ganz im Sinne des Erfinders liegt. Denn ob der Napf ins Gesicht des Hundes, dass richtige Mittel der Wahl für diesen Hund in seiner Situation war, vermögen weder Sie noch ich zu beurteilen. Dazu benötigt es woran es hier fehlt, „Wissen“ über den Hund, den Halter, die Umstände, die Vorgeschichte usw., usw. Versaut war der Hund schließlich schon vorher!! Derjenige der behauptet man können bei jedem Hund, jedes Problem mit Heititai und Leckerlie wegtherapieren, lügt oder hat schlichtweg keine Ahnung.

        Würde Ihr gesunder Menschenverstand ihnen auch verbieten einen, „aus welchen Gründen auch immer“, entgleisten Hund zu schlagen. Wenn er z.B. ein Kind anfällt??
        Wann würden Sie zuschlagen Herr Justitz ? vor, wärend oder nach der Tötung des Kindes??

        Jetzt wo Sie gerade so schön unsachlich werden:
        „Wenn ich meine Meinung über einen Mörder öffentlich äußere, muss ich mich dann vorher auch Fakten einholen oder einen Kontakt herstellen?“

        Mordet ein Vater den Mörder seines Kindes kann es doch jeder verstehen.
        Den Mörder des Kindes wohl eher nicht!!!

        Zu guter letzt noch was zu Ihrer Moral :

        Sind sie Vegetarier? Wenn nicht, achten sie doch sicher darauf, dass die Tiere aus artgerechter Haltung stammen und Sie kontrollieren selbstverständlich alles von der Aufzucht bis zur Schlachtung??

        Na klar Herr Justitz und am 24.12. kommt wie jedes Jahr der Weihnachtsmann!!!

        Sodann ein Frohes Fest

        Andrea

        • Von: Robert Justitz
          am 20.12.2012 um 21:12 Uhr

          Leider kann ich Ihren Ausführungen nicht wirklich folgen.

          Zwei Fragen kann ich Ihnen jedoch kurz und bündig beantworten:
          - Ja, ich bin Vegetarier!
          - In meiner Konfession existiert kein Weihnachtsmann

          Beste Grüße

          Robert Justitz

        • Von: ingrid
          am 05.02.2013 um 19:30 Uhr

          Einen gefesselten Hund mutwillig in eine für ihm sehr stressbelastete Situation zu bringen, um ihn dann mit einen Napf zu schlagen, hat nichts mit Hundeausbildung zu tun. Eher mit Frustabbau und mangeldem Fachwissen eine problematische Hund Halterbeziehung zu analysieren, um die Gründe für dieses Verhalten herauszufinden. Das machen nämlich seriöse Hundetrainer. Agression kann aufgrund von Schmerzen, chronischer Krankheit, falsche Ernährung, gewaltbesetzte Erziehung entstehen. (oder auch gar keiner richtigen Erziehung) Aufzucht, Sozialisierung und Wissenstand der Halterin spielen eine große Rolle. All diese Punkte abzuarbeiten, kostet natürlich Zeit, viel Geld, Geduld, viel Disziplin und vor allem viel Fachwissen. Aber bist Du nicht willig, nimm Blechnapf, ist billig. Auch wenn dieses armselige Verhalten mal wieder nicht geahndet wird, ist und bleibt es für mich Tierquälerei. Da brauche ich nichts näher wissen. Dieses Verhalten ist nicht zu rechtfertigen. Da ja in dem Stil weitergemacht werden soll, hoffe ich, dass viele dieses für ihre HUnde ablehnen.

          Außerdem ist der Hund in erster Linie total verunsichert und geht dann nach vorne, weil ihm jede andere Möglichkeit genommen wurde. Das Lebewesen unter solchen Bedingungen nichts Positives lernen ist wissenschaftlich schon längst bewiesen. Da gibt es genügend Untersuchungen. Allerdings müßte man sich damit beschäftigen. Würde aber der positiven Selbstdarstellung einen großen Aufschwung geben.

      • Von: Nina
        am 21.12.2012 um 10:12 Uhr

        Sehr geehrter Herr Justitz,

        Richtig , da bin ich voll und ganz Ihrer Meinung .

        Gruss Nina Post

  • Von: Anni
    am 19.12.2012 um 15:13 Uhr

    Ich verstehe die Besitzer dieser Hunde einfach nicht, wie können sie das mit einem/ ihrem Hund machen lassen? Ich war 12 Jahre alt, als ich bzw. wir uns einen jungen Hund gekauft haben und ich dann mit ihm in diese “Hundeschule” von Herrn Grewe gegangen bin. Bereits nach dem 2. Mal, nachdem mein Hund durch die Gegend geschleudert und immer wieder gekniffen wurde, konnte ich da einfach nicht mehr hingehen! Ich habe viel mit ihm geübt ohne Gewalt und nun sind wir schon seit 10 Jahren ein super Team mit gegenseitigem Vertrauen und ohne dass er Angst vor mir hat!

    Auf der anderen Seite verstehe ich aber auch nicht die Trainer der Hundeschule Grewe, da sie sich ja mal das Ziel gesetzt haben den Menschen im Umgang mit ihren Hunden zu helfen, bei Problemen mit Rat und Tat zur Seite zustehen. Was man allerdings in dem Video sieht ist eher das Gegenteil.

    Meiner Meinung nach sollten diese Trainer keinen Hund mehr erziehen, aber auch die Besitzer sollten Verantwortung übernehmen und die Hundeschule wechseln.

    Dieses Video ist einfach nur schrecklich!

  • Von: Himpelmann
    am 19.12.2012 um 15:11 Uhr

    Ich finde man sollte dem ARSCH ein Teletakt um den Hals legen und ihn dann zwingen Platz zu machen was für ein Idiot schade er wohnt zu weit weg sonst würde ich ihm einen Besuch abstatten der hätte dann drastische körperliche Folgen für ihn !!!!!!!!!!!!!!!
    Michael Grewe was bist du für ein Scheißkerl

  • Von: Michael
    am 19.12.2012 um 13:32 Uhr

    Der Typ ist doch ganz klar auf dem Video zu erkennen, kann man den nicht anzeigen?

  • Von: Hundeschule Best Friend Hannover
    am 19.12.2012 um 13:17 Uhr

    Ich bin entsetzt über diese Art der Hundeerziehung! Ich habe eine Ausbildung zur Hundetrainerin gemacht und habe gelernt mit positiver Verstärkung zu arbeiten. Einen Hund mit Gewalt erziehen zu wollen ist wirklich von gestern. In dem Video sieht man sehr schön wie eingeschüchtert der Hund ist, das kann leicht nach hinten losgehen.

    • Von: Nina
      am 21.12.2012 um 10:20 Uhr

      Hallo Hundeschule Best Friend ,

      da bin ich genau Ihrer Meinung schlimm finde ich auch das der Hund ständig die Hilfe der Eigentümerin sucht und immer abgestoßen wird .
      Der Hund ist absolut verängstigt und verunsichert .

      Wo ist da das Vetrauen geblieben .

      Kann nur sagen armer armer Hund.

      In der form von Hundeausbildung lernt der Hund nie das ihm fremde Menschen nichts böses wollen.

      Gruß Nina

  • Von: Hunter-BS
    am 19.12.2012 um 13:01 Uhr

    Das ist unglaublich !!!
    Mit “Erziehung” hat das nichts zu tun, der Hund wird gebrochen und irgendwann zum Angstbeisser !
    Der “Trainer” macht ALLES falsch !!
    Erst verpasst er dem Hund eine……… Sekunden später nimmt er ihn und streichelt ihn ????? gehts noch ??
    Er suggeriert dem Hund damit >>> gut das du nach hinten ausgewichen bist nach dem schlag, gut das du danach weiter gebellt hast !
    Ergebnis >> Der Hund hat Angst vor dem “Spaziergänger”, weil er den Schlag mit diesem in Verbindung bringt !!
    Beim nächsten “kleinen” Spaziergänger (Kind) wird er unter umständen zubeissen, da er vor “untergeortneten” nicht zurückweichen will.

    Dieser Laden gehört geschlossen und die Verantwortlichen gehören bestraft.

  • Von: Andrea
    am 19.12.2012 um 13:00 Uhr

    Entschuldigt bitte, aber mir hat der erste Schlag schon gerreicht.
    Das wollte und konnte ich nicht weiter ansehen.
    Das ist definitiv keine Erziehungsmethode und für mich eindeutig Tierquälerei!
    Mir unverständlich, dass die Besitzerin nicht eingeschritten ist!!!

    Vorsichtig bin ich allerdings beim Thema Beschuldigung… Ich kenne die Leute auf dem Video nicht und würde, bevor ich dies zur Anzeige bringe, auf eine Stellungnahme der Hundeschule warten.
    Wenn bewiesen, dann agieren!!!!
    Ich habe leider schon soviel in Sachen Rufmord innerhalb des Tierschutzes erleben müssen….unsäglich.
    Nichtsdestotrotz : Dieses Verhalten, wer auch immer es war, ist nicht entschuldbar und gehört geahndet!!!

  • Von: Brandt Till
    am 19.12.2012 um 12:54 Uhr

    Sehr geehrter Herr Justitz!

    Für mich als Hundetrainer, der schon viele Menschen beißende Hunde umerziehen konnte, bleibt die Frage, warum hier der Hund mit dieser Form der Gewalt umkonditioniert werden musste.

    Hier sehe ich an erster Stelle § 1 des Tierschutzgesetzes: Zweck dieses Gesetzes ist es, aus der Verantwortung des Menschen für das Tier als Mitgeschöpf dessen Leben und Wohlbefinden zu schützen. Niemand darf einem Tier ohne vernünftigen Grund Schmerzen, Leiden oder Schäden zufügen.

    Schon deshalb wurde vor Jahren der Einsatz von Teletaktgeräten (Strom) verboten! Leider, wie immer wieder zu beobachten ist, OHNE Erfolg. Lobyisten können sich da wohl doch immer wieder durchsetzen.

    WARUM also beisst der Hund ausschließlich Richtung Hand und Arm? Weil es ihm beigebracht wurde. Ihm dafür einen Blechnapf an den Kopf zu schlagen führt lediglich zu einem Meideverhalten: DER HUND LERNT DEFINITIV NICHT!

    Die so häufig gestellte Frage: “Wie aber bestrafen Sie Ihren Hund” stellt sich mir und meinem Team erst gar nicht, da wir zunächst davon ausgehen, dass der Hund lediglich das Verhalten zeigt, was ihm Mensch beigebracht hat, oder dieses Verhalten, mangels Kenntnis oder falscher Anleitung, hat erlernen lassen.

    Es geht uns IMMER um artgerechtes Arbeiten mit dem Hund. Zumal das Tier lediglich das Spiegelbild dessen ist, was ihm sein Umfeld (Rudel) bietet. Ansatzarbeit auf einer Ebene die das Tier verstehen kann, wäre hier unerlässlich und einzig zielführend gewesen.

    Wir, das Hundezentrum-Brandt, haben diesbezüglich nichts zu verstecken. Gerne bieten wir jedem an, sich ein Bild von unserer Arbeit zu machen; sei es bei einem Seminar, oder bei einem x-beliebigen Termin.

    Freundlichst Till Brandt

  • Von: HennySchu
    am 19.12.2012 um 12:50 Uhr

    Ich denke, dass es wichtig ist, hier emotionsfrei zu antworten…

    Dies kann ich ebenfalls nicht unterstützten, zumal der Hund einen Maulkorb trägt und somit vorerst jegliche Gefährdung ausgeschlossen ist.
    Auf diesem Video zeigt die Hündin bereits unsicheres Verhalten. Daher bin ich der Meinung, dass man dieses “Problem” gänzlich anders angehen sollte…

    Ehrlich gesagt finde ich es schade, dass ein Trainer mit solch einem Bekanntheitsgrad, Filme dieser Art präsentieren muss.

  • Von: Nelly
    am 19.12.2012 um 11:39 Uhr

    Sehr geehrter Herr Justitz,

    Ja es ist unglaublich. Wir haben dieses Video gestern bei einem Treffen von mehreren Hundesportlern des Vereins diskutiert. Es gibt viele Methoden einem Hund unerwünschtes Verhalten abzutrainieren.
    Wir kennen leider nicht die Vorgeschichte. Hier sollte massgeblich die offentsichtliche Aggression gegenüber ander Menschen durch traumatisieren des Hundes, ähnlich wie Rütter die Rasselflasche benutzt, mit dem Schlagen des Hundes einem Napf zu beginn seiner Attacke unterbunden/ korrigiert werden. Festsitzendes negatives Verhalten durch das traumatisieren des Tieres sollte jedoch nicht die 1. Wahl sein, und auch nie von Laien ausgeführt werden. Man sollte vorher zumindest alle anderen, gewaltfreien Massnahmen ausgeschöpft haben. Hierzu gibt Cesar Millan und diverse andere Hundetrainer wertvolle Tipps.
    Einig waren wir bei unserer gestrigen Diskussion alle, das dass offentsichtliche Schlagen eines Hundes ganz klar nicht in Ordnung ist, weder mit Metallschüssel noch mit Stöcken oder Besen!
    Wir haben derzeit 3 Mischligshündinnen. 2 Schäfer Mischlinge je 6 jährig und einen Sheherd- Retriver Mix 2-Jahre. Letzteren haben wir zur Pflege und Vermittlung aufgenommen. Sie wurde abgegeben weil sie anscheinend ein Kind gezwickt hat, und zu erwarten war das sie vielleicht einmal heftiger zupacken könnte. Innerhalb der letzten 2 Monate zeigte sich aber, das durch konsequenter, manchmal auch strenger, aber gewaltfreier und hundbezogener Erziehung, und gezielter Beschäftigung, das unerwünschte Verhalten abgelegt wurde. Sie ist im Rudel mit der Weile nahezu die “brävste”. Mit freundlichen Grüssen Nelly

  • Von: Doris
    am 19.12.2012 um 08:43 Uhr

    Ich finde es einfach schrecklich, was da passiert,
    mir war nicht bewußt, dass es sowas heute auf einem Hundeplatz noch gibt.
    Und die Hundehalterin schubst den armen Hund bloß weg,
    das ist sowas von traurig :-(

  • Von: Harip
    am 19.12.2012 um 07:01 Uhr

    Mir stockt der Atem, wenn ich sehe wie manche Trainer Hunde erziehen.
    Wenn die Blechnapfmethode nicht fruchtet, kommt dann der Knüppel oder Starkstrom? Die Hundeschule müsste verboten werden.
    Ich kann aber auch nicht fassen, wie ein Hundehalter so brutal mit seinem Tier umgehen kann.
    Ich habe selbst zwei Hunde und niemand dürfte meine beiden auch im Ansatz nicht so behandeln.

    • Von: Irmgard
      am 14.01.2013 um 00:50 Uhr

      Mir würde auch nicht im Traum einfallen, meinen Hund so zu behandeln. Aber ist der Hund nicht willig: Blechnapfmethode ist billig.

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