Der Blick hinter die Nachrichten: DSA Worldnews

Das dsa-Extrablatt blickt hinter die Kulissen: Wir erzählen die Geschichte hinter den Nachrichten. Mal kritisch, mal satirisch – immer lesenswert.

Stellungnahme der Hundeschule Michael Grewe aus Bad Bramstedt

Geschrieben von am 19.12.2012 in Klartext | 50 Kommentare

Kaum ein Thema dominierte die letzten Tage so sehr die Hundecommunity, wie das umstrittene “Ausbildungsvideo” der Hundeschule “Hundeleben Michael Grewe aus Bad Bramstedt”. Es entstand ein regelrechter Shitstorm, mit zum Teil grob beleidigenden und bedrohenden Inhalten.
Das Thema Hund, bzw. Gewaltanwendung in der Hundeerziehung ist emotional sehr aufgeladen, so dass auch entsprechende Reaktionen ausgelöst wurden. Körperliche Bedrohungen sind inakzeptabel und wohl eher der emotionalen Betroffenheit der Betrachter dieser “Ausbildungsmethode” geschuldet.

Dies ist das so kontrovers diskutierte Video:

Wir haben mit Herrn Grewe Kontakt aufgenommen und um Stellungnahme gebeten. Beigefügt veröffentlichen wir an dieser Stelle die öffentliche Stellungnahme von Herrn Grewe:

Öffentliches Statement

Mein Name ist Michael Grewe und ich möchte mich an dieser Stelle zum Youtubefilm äußern.
Wir waren geschockt und sind es immer noch, welche Reaktionen dieser Film hervorgerufen hat und welche Unmengen an Mails und Beiträgen auf unseren Facebookseiten antrafen. Weil wir mit dieser Reaktion und auch der Heftigkeit der Beiträge total überfordert waren haben wir zunächst unsere Facebookseiten blockiert. Jetzt nehmen wir Stellung dazu.

Es handelt sich bei dem Film um einen Ausschnitt aus einem Canis-Workshop für Canis-Studenten aus dem Jahr 2009. Was auf dem Film bei Youtube nicht zu sehen ist, ist das Verhalten des Hundes vorher und das Verhalten des Hundes hinterher. Hiervon gibt es jedoch eine Gesamtaufnahme, bzw. mehrere kleine Filme.
Es handelte sich um einen Dt. Schäferhund, der als gefährlich eingestuft war und bereits Menschen ernsthaft gebissen hat. Auf dem kompletten Film ist dann auch zu sehen, wie der Hund zuvor mit Maulkorb enthemmt in Unterarm und Beine eines Menschen zustößt.
Es stand seinerzeit, nach dem Besuch etlicher Hundeschulen zur Diskussion, den Hund einzuschläfern oder eben mit verstärkten Maßnahmen den Hund zu öffnen und eine angepasste Alternative anzubieten. Nicht zu beißen eben!
Nach dieser Übung ist auf dem Originalfilm dann auch zu sehen, wie man sich dem Hund zum Schluss ohne Maulkorb nähern kann und er keine weiteren Versuche unternimmt, einen Menschen zu beißen.
Die Halterin konnte ihren Hund bei sich behalten und gefahrloser managen.

Ich kann die emotionalen Reaktionen, die aus vielen Beiträgen zum Film deutlich hervor gehen auch selbst gut nachvollziehen. Man sieht halt keine schöne Sache. Das Gute an dieser unschönen Sache ist aber, das der Hund am Leben bleiben konnte. Und für diesen ernsten Hintergrund, Spritze oder durch das Tal hindurch und weiter leben, bin ich auch bereit, zu ernsteren Maßnahmen zu greifen. Nun darf man aufgrund dieses Filmausschnittes aber auch nicht denken, dass jeder Hund, mit jedem Problem von uns so gearbeitet wird. Wir haben allesamt, ob von „CANIS“ oder „Hundeleben“ so unendlich vielen Menschen mit ihren Hunden aber auch unendlich vielen Hunden mit ihren Menschen helfen können und dieser Umstand wird von einem so kurzen und aus dem Zusammenhang gerissen Film völlig überlagert. Schade!
Was uns am meisten Betroffen macht sind gar nicht die ernstgemeinten Anfragen, über Facebook. Was uns betroffen macht ist der Hass, der uns entgegen kommt, von Menschen, die uns und unsere Arbeit gar nicht kennen und aufgrund des kleinen Ausschnittes tatsächlich denken oder die Propaganda vertreiben, nur so würde bei uns gearbeitet.
Das ist nicht zutreffend und wir werden uns und unserer Arbeit treu bleiben.

Ich werde versuchen weitere Ausschnitte aus dem gesamten Film zu organisieren und diese dann in den nächsten Tagen bei Facebook posten.
Wir bitten alle auch auf diesem Wege um Verständnis, dass wir uns zur Zeit an keiner Diskussion auf unseren Facebookseiten beteiligen werden. Wir können dies in der Menge schlichtweg personell nicht leisten und sind im Grunde auch emotional überfordert.
Gegen mich gehen etliche Drohungen ein, die bereits bei der Staatsanwaltschaft vorliegen. Diese und ähnliche beleidigenden Beiträge werden wir von den Facebookseiten löschen. Allen anderen Beiträge, die auch emotional geführt werden, lassen wir vorerst auf den Seiten stehen, um auch hier nicht den Eindruck zu erwecken, nur die schönen Dinge sind zu etwas nütze.

Michael Grewe

Es liegt nicht im Interesse dieses Portals einen Shitstorm zu entfachen oder anzuheizen, unsere Aufgabe liegt in der Öffentlichkeitsarbeit und der Information. Selbstverständlich kann aus einer Videosequenz nicht unbedingt auf den kompletten Sachverhalt Rückschluss gezogen werden. Daher die Kontaktaufnahme mit der Bitte um Klärung.

Persönliche Anmerkung:
In meinen Augen liegt der Schwerpunkt der Stellungnahme in der Betroffenheit der persönlichen Angriffe gegen seine Person. Ich halte diese Art von Ausbildung für völlig veraltet und ich bin mir sicher, dass wirklich kompetente Hundetrainer auch ohne den Einsatz von Gewalt oder Einschüchterung ein gutes Ergebnis erzielen kann.

Ich wurde im vorherigen Beitrag für die Aussage kritisiert, dass ich dem Trainer den Napf ins Gesicht schlagen würde!
Ja, genau das würde ich tun, wenn er mit meinem Hund so umgehen würde! An dieser Aussage gibt es nichts zu relativieren.

Robert Justitz

 

Hat Ihnen dieser Artikel gefallen? Dann empfehlen Sie uns weiter!
DSA Extrablatt abonnieren

50 Kommentare


  • Von: Marina
    am 07.08.2014 um 20:10 Uhr

    Ich bin sprachlos…ich bin selber Hundetrainerin und arbeite selbstverständlich völlig gewaltfrei. Ich wurde am Anfang meiner beruflichen Laufbahn von einer Dame dessen Namen ich nicht nennen möchte (angebliche Hundepsychologin) die bei Canis gelernt hat, eine weile begleitet und sie hat mir einige dinge gezeigt…leinenruck, sprühhalsbänder, schellen werfen und aktives anfassen also am fell packen und heran ziehen und das ganze auch bei Welpen . Das war bei ihr im Tagesprogramm. Ich fand es als unwissende schon immer sehr fragwürdig warum man es dem Tieren nicht erst in ruhe beibringt bevor mal mit Unterdrückung und schmerz arbeitet. Ich habe davon schnell Abstand genommen!!!!!! Aber dieses Video sprängt noch mal völlig das maß!!! Es hat rein gar nichts damit zutun was der Hund getan haben soll…ganz offensichtlich hat das arme Tier Schutz bei seiner Halterin gesucht…diese schiebt ihr Tier auch noch weg und der Hund steht allein damit dar….bekommt noch eine Schüssel über den Kopf…also wirklich Herr Grewe…Sie können das gar nicht rechtfertigen mit dingen was der Hund vorher getan hat. Jetzt meinen Sie also das Tier hat nun keine angst mehr vor Menschen weshalb er diese vorher gebissen hat??? Das ist eine schweinerei!!! Sie sollte man anzeigen…und all Ihre Kollegen die so arbeiten ebenso!!! Wirklich traurig das der Hund keine Chance hat lernen zu dürfen sondern er muss es mit angst,unterdrückung und schmerz.

  • Von: HexeUschi
    am 25.04.2014 um 15:08 Uhr

    ich habe das besagte Video zwar nicht gesehen, muss aber unbedingt auch mal meinen Senf dazu geben, denn unser Lieblings-Wauzi “Nero” war schon ein recht schlaues und aufgewecktes Kerlchen, als wir ihn mit 2 1/2 Jahren aus dem Programm “Hunde in Not” übernommen hatten. Seine Vorbesitzer konnten nichts mehr mit ihm anfangen, da er ihnen über den Kopf gewachsen war. Er kannte seine Stärke und hatte alle Tricks drauf. So ein liebenswerter Schäferhund-/Howawart-Mix mit 73 cm Schulterhöhe und Bärenkraft. Er kam uns vor wie ein Hund außer Kontrolle mit Riesenangst vor allem Unbekannten, so dass er sogar ein überlebensgroßes Bronzepferd ernsthaft als Bedrohung ansah und verbellte. Die Beschwerden über ihn wurden lauter, da Leute die ihn nicht näher kannten, Angst bekamen. Wenn wir diesen oberschlauen Halbstarken behalten wollten, brauchten wir einen geeigneten Vermittler. Wir hatten drei Hundetrainer hintereinander,… mit Schleppleine, haha das war ein Spaß für unseren Nero, alle Leute samt Kinderkarre in Windeseile einzukreisen und einen Knoten zu ziehen, so dass alle umfielen. Herrchen ist noch nie in so einem hohen Bogen über die Wiese geflogen ;) hihi. Noch so ein paar lächerliche Erziehungsmethoden wie Halti und scheppernde Schellen, Leckerlies (super dankeschön, ein Grund mehr seine Ressourcen von nun an zu verteidigen und zwar jetzt auch noch gegen jeden anderen Hund, während unser Nero zuvor doch so friedlich mit anderen Hunden war). – So bis dahin und nicht weiter, sagten wir uns. Nun musste mal jemand her, der unserem Nero und vor allem uns, als Hundehalter wirklich Hilfestellung geben konnte. Wir haben 6 Trainingseinheiten (alles ohne Leckerlies) bei der Hundeschule Grewe besucht und unser Nero ging plötzlich super friedlich durch den Hundepark bei Fuß ohne Leine, seither keine Angst mehr vor Pferden. Den Postboten liebt er bis heute nicht, aber wir konnten unsere “Bestie” behalten und wir haben gelernt, ihn besser zu verstehen und zu handhaben. Seinen Hundetrainer, liebt unser Nero abgöttisch und er würde ihn jederzeit in jedem Restaurant unter all den Gästen herausfiltern und gebührend begrüßen. Vielen herzlichen Dank lieber Christian! Wir empfehlen Euch immer sehr gerne weiter und wenden Eure Tipps (immer ein bisschen schlauer/ vorausschauender zu sein als mein Hund…) immer wieder gerne an.

  • Von: Anke
    am 15.04.2014 um 08:19 Uhr

    Lächerlich, was her abgeht.
    Allein schon der Versuch höflich untereinander zu sein, jeden zu Siezen.

    Ich bitte Euch. Niemand von Euch hat Ahnung von “bissig”. Ich möchte einen sehen, der sich traut vor demHund zu laufen oder zu rennen. Dann bin ich gespannt, wie ihr reagiert. Mit leckerchen? Ich lach mich tot. Wenn mir ein Schäferhund im Arm hinge, probierte ich auch ihn wegzustreicheln.

    Ich bin ebenfalls der Meinung, dass die Halterin das Problem ist. Und die Menschen, die urteilen.

    Ich wünsche JEDEM, der dagegen wettert, dass er oder sie so einen Hund mal ein paar Wochen bekommt.
    Und hoffentlich hat dieser Hund dann noch Futteragression. Ich freue mich auf die Ergebnisse.

    Ab sofort werde ich in verschiedene JVA gehen und den Messerstechern dort lieb und freundlich erklären, warum man das nicht tut.
    Genau das verlangt Ihr!

    Die Menschheit verarmt und verweichlicht so langsam.
    Traurig, dass über etwas derartiges diskutiert wird.

  • Von: Mila
    am 09.03.2013 um 18:07 Uhr

    Ich finde es unfassbar wie sich massen an menschen auf eine kurze sequenz eines videos stürzen um all ihren frust abzubauen!
    Wer von all diesen laut gewordenen kritikern kennt denn diesen mann PERSÖNLICH, hat ihn selbst arbeiten sehen, kennt sein wesen und die art seiner arbeit? ich schätze mal nicht ein viertel hat ihn jemals persönlich kennen gelernt, denn wäre dies der fall würden sich so einige wundern und für ihre aussagen schämen…….
    dass ein hund, der nach der methode der leinenführigkeit erzogen wird, danach einen schaden an der halswirbelsäule hat, kann nur eine einzige erklärung haben: der mensch hat scheinbar nicht im geringsten begriffen wie das prinzip der von Michael Grewe praktizierten leinenführigkeit funktioniert! dem einzigen, dem ganz klar ein vorwurf gemacht werden kann ist hier der hundehalter, da er scheinbar falsch umgesetzt hat, was ihm gezeit wurde aber nicht michael grewe.
    ich kenne ihn persönlich und kein einziges wort dieser hassattacken auf ihn hat eine berechtigung.
    alle die glauben es sei möglich einen hund nur mit klicker, leckerli, futterbeutel und positiver bestärkung etc zu erziehen, hat scheinbar in seinem leben noch keinen hund erlebt, der ihm den mittelfinger zeigt, wenn er gerade eher ein kanickel jagen oder einem anderen hund eins überziehen will.
    denn ja auch diese hunde gibt es, die wir aus dem tierschutz bekommen und die scheinbar unkontrollierbare züge an sich haben.
    ist die lösung diese zurück ins heim zu bringen also nobler als sich mit dem problem ernsthaft zu beschäftigen und es an der wurzel der entstehung zu beheben?
    und dass Michael Grewe zu vorführungszwecken an seminaren hunde aus tierheimen BENUTZT ist völliger unsinn!!!!!!!
    Diesen hunden wir hier eine sehr professionelle chance der rehabilitation geboten, sonst nichts.
    wer solche behauptungen aufstellt, sollte sich zuvor mal gedanken machen ob es überhaupt möglich wäre hunde aus tierheimen für verwerfliche zwecke zu benutzen-glaub ihr denn nicht dass hier die leiter der tierheime ihre stimme erheben würden?!

    Es gibt ein sprichwort, an das ich hier mal erinnern möchte:
    “Urteile nicht über einen Anderen, bevor du nicht 1000 meilen in seinen schuhen gegangen bist!”

    Wir alle kennen das phänomen der vorurteile und wie viele von uns haben nicht schon einmal mitbekommen, dass jemand über uns urteilt, ohne uns tatsächlich zu kennen?????

    Ist das fair? Ich glaube kaum!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

    Daher bitte ich euch, urteilt nicht anhand einer kurzen videosequenz über das wesen eines menschen.

    Michael Grewe ist einer der warmherzigsten und aufrechtesten persönlichkeiten, die ich jemals kennen lernen durfte und es tut mir in der seele weh, wenn ich so eine masse an unwissender und unseriöser aussagen über ihn lesen muss!

    Ich glaube es gibt kaum einen hundehalter, der nicht schon mindestens ein mal in seinem leben, seinem hund gegenüber in irgendeiner art und weiße “falsch” reagiert hat- und nur weil das vielleicht keiner sieht oder mitkriegt ist es nobler?
    Menschen können so grausam sein und ich frage mich woher sie sich das recht nehmen sich über menschen und handlungen auf so brutale weiße auszulassen, obwohl sie die situation nicht im kleinsten detail kennen, das zeugt von einer ziemlichen dummheit!

    Auf dem gelände der hundeschule habe ich unzählige hunde gesehen, die glücklicher nicht leben könnten. glaubt ihr ernsthaft das kann fassade sein????? Im leben nicht, der hund spielt uns nichts vor. Das müssten alle wissen, die sich zu dieser geschichte als hundefreund geäusert haben.
    Hättet ihr diese hunde gesehen, wüsstet ihr wie ihre augen gestrahlt haben und wie sicher sie sich gefühlt haben, würden euch die negativen aussagen vergehen!

    Ich würde mich zu dieser sache niemals äusern, hätte ich nicht genug zeit mit diesem menschen verbracht!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
    Wenn man von etwas keine ahnung hat sollte man sich erstmal die lage sehr neutral ansehen bevor man sein urteil bildet!!!!!!!!!

    Michael lass dich niemals unterkriegen- du bist ein wunderbarer mensch und solltest dir selbst trotz all dieser aussagen treu bleiben!

    • Von: Klaus Heinemann
      am 25.03.2013 um 09:57 Uhr

      Warum??????????? So viele,,,,,,,,,,,,,Ausrufe-!!!!!!!!!!!!!!! Und Fragezeichen?????????????

    • Von: H. Lenz
      am 26.03.2013 um 18:36 Uhr

      @Mila
      Ihr Beitrag ist ja geradezu herzzerreißend. Und sehr amüsant irgendwie. Aber Ihre Unterstellung, daß jemand, der sich negativ gegenüber Herrn G. äussert, nur seinen Frust loswerden will, kann ja wohl nicht so stehenbleiben. Und die immer wieder aufgestellte Behauptung, man kann doch dieses aus dem Zusammenhang gerissene Video nicht beurteilen, weil man den ganzen Hintergrund nicht kennt, ist in meinen Augen schlicht und einfach lächerlich. Das, was dort gezeigt wird. ist an Dilletantismus und Schlichtheit im Gemüt nicht zu übertreffen (wie Ihr Posting). Ich bin sehr dafür, daß auf diese Vorfälle (es sind keine Einzelfälle) immer und immer wieder hingewiesen wird.
      Im übrigen bin ich ortsansässig und die handelnden Personen sowie das Schulungszentrum sind mir bekannt. Und ich habe mehr als einen Blick hinter die Kulissen werfen können. Und daraufhin schleunigst entschieden, meine damals noch jungen Herdenschutzhunde dort auf keinen Fall “verhunzen” zu lassen. Im Nachhinein eine goldrichtige Entscheidung.

      • Von: juergen mueller
        am 30.03.2013 um 17:18 Uhr

        Danke für diesen objektiven Kommentar (ohne überflüssige Ausrufe- und Fragezeichen).

      • Von: Karl Heinz Wipfler
        am 24.10.2013 um 15:13 Uhr

        hallo…. ja ich weiß, das ist doch schon lange her.
        habe es aber erst heute gelesen und bin voll und ganz ihrer meinung.
        vergessen werden sollte sowas nicht, wer dies einmal getan hat… tut es wieder und wenn es hinter verschlossener tür ist.
        Mir persönlich reicht DIESER ausschnitt des videos unm zu wissen, dass es hier “hundetrainer” gibt, die keine Zeit, Geduld und Liebe in die arbeit mit einem hunde stecken…
        man muss ja schließlich geld verdienen und nicht mit einem hund einen monat arbeiten…
        wer wirklich hunde “resozialisieren” will… kann davon nicht leben….

        danke für ihren kommentar

    • Von: Frank
      am 04.04.2013 um 10:39 Uhr

      Das Video ist an Deutlichkeit nicht zu überbieten. Es wird ein unsicherer Hund einer teilnahmslosen, überforderten und als solche daher völlig ungeeigneten Hundehalterin mit einer Intensität geschlagen, die mit Erziehung nichts zu tun hat. Jeder Hundetrainer, der derartige Methoden anwendet disqualifiziert sich deutlich und hat als Trainer von Menschen und Hunden jeden Zweck verfehlt.

      Leute die allen Ernstes meinen, dass das schlagen und die Misshandlung von Tieren auch nur irgendeinen Erziehungserfolg haben kann, außer dem, dass das Tier noch unsicherer und ängstlicher und damit potentiell gefährlicher wird, sollten deutlich hinterfragen, ob sie nicht einen Hirnschaden haben.

      Jemandem, der Gewalt bei der Erziehung lehrt muss die Erlaubnis entzogen werden Individuen zu trainieren! Jeder Lehrer, der -vergleichbar mit der im Video gezeigten Situation- einem Schüler mit voller Wucht eine Ohrfeige geben würde, wäre sofort suspendiert, angezeigt und aus dem Schuldienst entlassen worden. Ein Michael Grewe macht weiter wie bisher, filmt aber seine Unfähigkeit nicht mehr.

      • Von: Karl Heinz Wipfler
        am 24.10.2013 um 15:14 Uhr

        (y)
        bleibt nichts hinzuzufügen ausser – lobby ist zu stark…

      • Von: gudrun petrick
        am 24.10.2013 um 21:25 Uhr

        leider habe ich erst heute diesn kurzen auschnitt gesehen, und kann eben auch heute nur darauf antworten

        der schlägt mit der futterschüssel das arme tier, was ist daran erziehung der hund ist doch total verängsigt das sieht man doch, also ich würde den anzeigen das ist kein trainer sondern ein absoluter idiot am liebsten würde ich dem die schüssel um die ohren hauen

        jeder gute hundetrainer wird dadurch mit gebrandmarkt, wer weiß warum die hündin gebissen hat, mir kam sie nur total verängstigt vor, nicht agressiv, also ich weiß ja nicht wer da irgendwo lügt, denn die hündin hat bei der frau schutz gesucht, das hat man deutlich sehen können …man man man, dann sollen sich solche leute keine tiere anschaffen, denn nicht mal nen hamster kannn man vom beisen abhalten wenn er maltretiert wird….

        ich habe jetzt alles soweit gelesen wie ich konnte manches ist zum kotz…….., aber eines eben habe ich gelesen das mein sehen richtig war, das das tier sehr ängstlich ist, und sich nur mit einem anderen hunbd gebissen hat, und die andere halterin verletzt hat, als sie dazwischen ging, also eigentlich liegt eben die verantwortung bei der halterin dieser kleinen fellnase, denn in dem ausschnitt sieht man wie das mäuschen zu ihtr flieht um hilfe zu erhalten und sie ist unfähig zu helfen, so was sollte eben kein tier halten, aber dieser sogenannte trainer ist ein schlechter mensch in jeder beziehung und wie gesagt er erzieht dieses tier zum beißer, und eben nicht zum gehorsam, was auch immer das sein soll, mein gott, karli, paula habe ich mit 4 jahren aus dem tierheim bekommen, total verängstigt, nicht auf menschen bezogen, angstbeisser vor gottes herrn, und heute, sie hängt mit inniger liebe an mir, und ja ab und mag sie nen anderen hund nicht, ist egal ich mag auch nicht jeden menschen….so sehe ich das
        ich jedenfalls hätte es als halterin nicht zugelassen, das mein tier so behandelt wird.
        und ich muss mich auch nicht verstecken, aber ein bischen verstand sollte man zumindest von einem sogenannten trainer erwarten können, ansonsten ist er fehl am platz

    • Von: Irmgard
      am 19.06.2013 um 22:18 Uhr

      @mila Es gab mindestens einen Bericht im Fernsehen über die Hundeschule von Grewe. Mir war schon bei Zusehen schlecht. Nicht gesehen? Bei mir funktioniert Leinenführigkeite genauso nicht.

      Zwischen Hunden mittels Gewalt Meideverhalten gegenüber anderen Tieren beizubringen und einen Hund zu lehren, andere Tiere zu respektieren, dazwischen liegen Welten. Persönlich haben wir Herrn Grewe auch erlebt. “Wer keinen Schrottplatz hat, solle sich keinen Rottweiler halten” sollen einer seiner Sprüche gewesen sein. Wer mal einen Rottweiler gehabt hat, dem würden bei einem solchen Spruch die Worte im Mund stecken bleiben. Tiere benutzen oder lieben, dass ist die Frage. Über das Training mit Tierheimhunden gibt es einen Bericht, der sehr gut geschrieben ist. Es gab nämlich Menschen, die dabei waren. Sollten Sie mal lesen Mila. (Die WUFF hatte darüber berichtet) Gerne können Sie auch alle Belege über das Blechnapf-Geschehen, so wollen wir das mal nennen, auf den Tisch packen. Das versprochene Restvideo. Die Tötungsanordnung des Schäferhundes. Die Gefährlichkeitsbescheinigung des Amtes. Die Krankmeldungen aller Menschen, die von dem Schäferhund gebissen wurden. Darauf warten wir noch heute. Das ein Hund mal sich mit einem anderen nicht verträgt kommt öfter mal vor. Sollen wir jetzt für jeden zwei Blechnäpfe kaufen, einen zum Schlagen und einen zum Fressen?

    • Von: H.Lenz
      am 28.06.2013 um 10:10 Uhr

      als Anlage eine PDF-Datei. Der Versuch von Günter Bloch, einen Leserbrief bei der Zeitschrift Dogs unterzubringen. In diesem Leserbrief gibt er eine eindeutige Stellungsnahme zu dem Vorgehen des Herrn G. ab.

      http://www.animal-info.de/pages/BLOCH-6.2013.pdf

  • Von: Heike
    am 29.01.2013 um 17:18 Uhr

    Ich bin erst heute auf diesen Beitrag gestoßen. Zum kotzen!
    Wir haben zwei Hunde, die aus dem Tierschutz kommen und aufgrund ihrer Erfahrungen “schwierig” sind – der eine war zu Anfang, als er zu uns kam, auch bissig. (Im übrigen unser 2. Beisser. Unser 1. Angstbeisser wurde 18 Jahre alt – ohne Hundenapfohrfeigen…)
    Mit Schlägen haben wir es keinem Hund abgewöhnen können, zu beißen. Nur mit sehr geduldigem Vertrauensaufbau. Ab und an fällt unser aktueller Angstbeisser immer noch mal in sein altes Verhalten zurück – aber er hat viel Mist erlebt und zumeist, liegt es an uns, weil wir nicht daran gedacht haben, dass….
    Ob er bei all seinen schlechten Menschen-Erfahrzungen auch mit einem Hundenapf geschlagen wurde, weiß ich nicht, aber es könnte durchaus sein. Manchmal ist er jedenfalls sehr ängstlich – immer noch… Nie im Leben würde ich ihn aber so traktieren!

    Wäre ich die Hundehalterin gewesen, wäre der kleine Youtube-Film
    g a n z anders verlaufen – garantiert!

  • Von: juergen mueller
    am 26.01.2013 um 17:27 Uhr

    Hallo Herr Justitz,
    mich interessiert nur, ob Sie Ihre Aussage:” … habe Michael Grewe auf einem Anti-Jagd-Seminar 2012 kennen- und s c h ä t z e n gelernt” aufrecht erhalten.
    Ihnen dürfte doch bekannt sein, dass Grewe mit MOXA-Leine (Würgeleine) – Fangstange mit DRAHT – Leinenruck – Flankenkneifen – auf den Boden schleudern etc. arbeitet?
    Kennen Sie das Video (Jagdverhalten), indem der Hund ein Halsband mit einem kleinen Kästchen trägt und Grewe immer die Hand in der Tasche hat?
    Und das er für seine Aggressions-Workshops Hunde zu Vorführungszwecken aus Tierheimen holt?
    Danke – Juergen Mueller

    • Von: Robert Justitz
      am 28.01.2013 um 11:14 Uhr

      Sehr geehrter Herr Mueller,

      Ihre zitierte Aussage habe ich nicht getätigt! Auch bin ich mit Herrn Grewe nicht persönlich bekannt.
      Vielleicht verwechseln Sie das mit einem Kommentar eines anderen Users?

      Beste Grüße

      Robert Justitz

      • Von: juergen mueller
        am 01.02.2013 um 16:13 Uhr

        Hallo Herr Justitz,
        hat sich mittlerweile aufgeklärt. Entschuldigen Sie das Versehen.
        Wenn sie Zeit haben schauen Sie doch einmal unter “www.npage.de”
        Gruß jürgen müller

        • Von: juergen mueller
          am 03.02.2013 um 19:15 Uhr

          Hallo Herr Justitz,
          noch einmal eine kleine Berichtigung: “www.npage.de hundeherz”
          Gruß Jürgen Müller

  • Von: Hund & Halter Hamburg
    am 05.01.2013 um 20:42 Uhr

    Solange eine Vorgabe besteht, den Hund zum Training zu schicken und Erfolg oder Misserfolg vorzuweisen, wird der Hund solange nicht eingeschläfert, bis das Training beendet ist. Gab es eine Zeitvorgabe von Seiten irgendeines Amtes oder Gerichtes?

    Einem angstaggressiven Hund mit Schlägen das Beissen abgewöhnen geht langfristig nach hinten los. Er bekommt nur noch mehr Angst und wird zum Pulverfass. Oder er resigniert komplett, ist das lebenswert?
    Es geht auch ohne Schläge, ohne Strom, ohne Würger. Klar muß der Hund im Verhalten eingeschränkt werden, aber doch nicht so!
    Gewaltfreie Erziehung dauert unter Umständen vielleicht länger. Na und? Dafür habe ich hinterher auch einen Hund, der seinem Führer vertraut und einen Mensch, der seinem Hund (wieder) vertrauen kann. Die Gefahr durch den Hund wird proportional zum Vertrauensanstieg verringert. Ist doch logisch, oder?!

    Habe eine lustige Videoantwort bei YouTube auf das Canis-Video gefunden :-) http://www.youtube.com/watch?v=XUd0wV7znvc

  • Von: Rainer
    am 05.01.2013 um 00:44 Uhr

    Zuerst einmal muss ich hier eingestehen, dass ich den Herrn Grewe nicht persönlich kenne.
    Neben dem hier thematisierten Ausschnitt habe ich weitere Aufnahmen teilweise auch von Herrn Grewe selbst gesehen. In keinem Fall konnte er mit Sachverstand und Kompetenz überzeugen. Eher mit Überheblichkeit!
    Die hier angewandte Methode ist in jedem Fall eher als Tierquälerei denn als Hundeerziehung einzustufen. Sie entspricht in keiner Weise einer fachgerechten, aversen Hundeerziehung.
    Ob und in wie weit ein angestrebtes Ausbildungsziel erreicht wurde, stellt keine Legitimation der Maßnahmen postum aus.
    Daher sei jedem Hundehalter von einer solchen Ausbildungseinrichtung dringend abzuraten!

    • Von: Töpelmann
      am 13.01.2013 um 18:21 Uhr

      Genauso sehe ich das auch.

    • Von: Frank Ristau
      am 30.01.2013 um 10:46 Uhr

      Hallo,

      das mit der Überheblichkeit vieler Hundetrainer kenne ich gut. Jeder meint, zu wissen “wo das Klavier steht”. Was Herrn Grewe angeht, so kenne ich ihn nicht persönlich, habe aber immer mal wieder über ihn gelesen und erstmals in der hier auch schon eingeführten Stern-TV-Sendung über den Rottweiler, der ein Kind gebissen hatte, “gesehen”.

      Bei dem genannten TV-Beitrag glänzte Herr Grewe jedenfalls mehr durch Selbstdarstellung, als Kompetenz, andernfalls wäre ihm der Rottweiler nicht entwischt und hätte das Huhn jagen und töten können.

      Was den inkriminierten Beitrag auf Youtube angeht, so finde ich keine Worte bezüglich der Art und Weise, wie hier mit einem Lebewesen umgegangen wird. Gewalt bringt in keiner Erziehung irgendeines Lebewesens irgendetwas, außer Angst und Unsicherheit, die dann gerade nicht zu dem gewünschten Ergebnis führt, sondern zum Gegenteil, das Lebewesen wird sich -wieder aus Angst- falsch verhalten und wieder wird jemand versuchen es zu “threapieren”., wenn es nicht aus Furcht vor weiterem Fehlverhalten entsorgt wird.

      Es ist wirklich schade, dass man zum Halten eines Tieres keinen vorher abgelegten Sachkundenachweis erbingen muss. Jeder kann sich das Tier kaufen, nach dem ihm gerade der Sinn steht und das sein Geldbeutel hergibt. Viele Halter sind in keiner Weise geeignet, Tiere und schon gar nicht Hunde und noch weniger große Hunde zu halten (was nicht heißen soll, dass kleine Hunde ungefährlicher sind, sie fallen nur nicht so auf). Was man aus den bisherigen Beiträgen von Menschen, die offenbar die Vorgeschichte kennen und dem Video selbst entnehmen kann ist, dass die Halterin des Hundes nichts, aber auch gar nichts vom Führen eines Lebewensens versteht. Anstatt ihr zu sagen, wie sie sich richtig zu verhalten hat, wird dann der Hund geschlagen.

      Dass der Schläger nun auch noch einen “Zoo” mit Wölfen hat und sich und seine Methoden vermarktet, ist ein Nebenaspekt, der eigentlich nur noch als zynisch angesehen werden kann. Man kann nur hoffen, dass die von ihm nun gehaltenen Tiere und deren Situation von verständigen und kompetenten Behörden und Tierschutzorganisationen überwacht werden.

      Man muss Tierquälern und das sind Herr Fass -unmittelbar, als Schläger mit dem Blechnapf- und Herr Grewe -mittelbar, als Anstifter- nicht umbringen, aber man kann Ihnen mit legalen Mitteln das Wasser abgraben und ihnen so zeigen, dass ihr Handeln nicht folgenlos bleibt. Insoweit dürfte mittlerweile beiden klar sein, dass sie ihr illegales Handeln nicht mehr unbeobachtet durchführen und daraus Profit ziehen können. Eines ist klar: Der Ruf dieser beiden Herren dürfte kaum noch einen Pfifferling wert sein. Wer in eine Hundeschule des Herrn Grewe oder der von ihm ausgebildeten sogenannten Hundetrainer geht, ist selbst schuld.

      Mein Hund (4 Jahre alter Rhodesian Ridgeback-Rüde, 45 kg Muskeln) ist auch nicht immer einfach. Ich -ja, ich und nicht mein Hund- habe aber gelernt, wie ich ihm durch meine Energie klarmache, dass ich sein Rudelführer bin und mittels des sachlchen Setzens von Grenzen Sicherheit gebe. Dazu kommen positive Bestärkungen erwünschten und das weitgehende Ignorieren unerwünschten Verhaltens. So habe ich einen souveränen großen Hund, den ich überall hin mitnehmen kann und der keinerlei Agression zeigt. Mein Hund -und alle anderen Hunde wollen nichts anderes: Richtig geführt werden und sich der Kompetenz, Sicherheit und Ruhe ihres Halters(=Führers) sicher zu sein. Dann werden sie sich immer wohl und behütet fühlen und nicht versuchen, selbst die Führung zu übernehmen.

      Nur wirklich fähige Trainer, die auch etwas von der vielfältigen Sprache der Hunde verstehen, können Hunde, die falsch oder nicht erzogen wurden, nicht ausgelastet sind und daher Auffäligkeiten zeigen, in langwierigen Prozessen “behandeln”. Das setzt aber voraus, dass zuerst die Halter threapiert, will sagen “angelernt” werden und so überhaupt im Stande sind, in Zukunft den Hund so zu führen, wie er das braucht. Lernen die Halter das nicht, kann man dem Hund so oft eines mit dem Napf geben, wie man will, er wird dann, wenn der Halter schwach ist, erneut die Führung übernehmen und seine Angst vor einem Schlag dabei locker überwinden.

      In diesem Sinn: Hoffentlich lernen Hundehalter endlich ihren Hund richtig zu führen. Dann braucht es keine unfähigen Hundetrainer.

      Frank Ristau

    • Von: HexeUschi
      am 25.04.2014 um 18:29 Uhr

      …also ich habe das besagte Video immer noch nicht gesehen, aber das ist vor dem Hintergrund der vielen sinnlosen Beiträge hier auch völlig egal. Ich frage hier mal in diese Runde, wofür es gut sein soll, wenn einem Hund der Kopf zurecht gesetzt werden soll, dass er sich bei jemandem Schutz suchen darf? Ein Hund ist kein Mensch (auch wenn wir es nicht wahr haben wollen). Also ich bin sehr von der Methodik von Herrn Grewe und seinen Trainern überzeugt. Mir fällt vor allem hier immer wieder auf, dass bei den Grewe-Gegnern ausschließlich von Gewalterziehung die Rede ist. Die sechs uns zugeteilten Trainingseinheiten haben das Vertrauen zwischen uns und unserem Hund sehr verstärkt. Inzwischen haben wir einen zweiten Hund ebenfalls aus “Hunde in Not” aufgenommen. Die zwei sind ein tolles Team. Es gibt keinerlei Geknurre am Futternapf. Meine Enkelkinder können während der Futtergabe gefahrlos am Futternapf verweilen, sogar die Hunde anfassen und ins Futternapf greifen. Etwas herausholen oder hineingeben.
      Was ich erst durch die Methodik des Herrn Grewe gelernt habe ist, dass jede einzelne Übungseinheit mit einem Lob für den Hund beendet wird und zwar wenn er z. B. den Stock/ Ball o. ä. freiwillig abgegeben hat, anstatt darum zu kämpfen (entweder aus Gewohnheit, weil niemand zuvor ihm etwas anderes beigebracht hatte oder weil es ihm so sehr viel mehr Spaß gemacht hat). Ich habe keine einzige Übungseinheit erlebt, die wir nicht nachvollziehen und die unser Hund nicht bestehen konnte. Warum wochen- und monatelang an einem Fehlverhalten herumdoktern, wenn innerhalb einer einzigen Übungseinheit Klarheit geschaffen werden kann. Die Trainingsmethoden der Hundeschule Grewe zielen sehr wohl darauf ab, das Vertrauen zwischen Hund und Mensch wieder herzustellen bzw. zu bestärken. Wir sind sehr viel sicherer im Umgang mit unserem Hund geworden und ebenso hat unser Hund sehr viel mehr Zutrauen zu uns gefunden, denn er musste die Entscheidungen in unsicheren Situationen nicht mehr treffen und hat gelernt, sich auf uns zu verlassen. Und wir haben gelernt, dass unser Hund die Übungen besser drauf hatte als wir ;). Ganz besonders gut gefallen hat unserem Nero an seinem Hundetrainer, dass er die Hundesprache komplett beherrschte und unser Nero immer sehr gerne mit seinem Trainer gearbeitet hat. Lob Lob Lob! :-)

      • Von: Helmut
        am 22.07.2014 um 12:17 Uhr

        @Hexen-Uschi
        in der Reihe “sinnlose Beiträge” steht Ihr Kommentar nun an erster Stelle.
        Herzlichen Glückwunsch.

  • Von: Ursula Klatzek "Mobile Hundeschule im Spreewald"
    am 04.01.2013 um 22:49 Uhr

    Ich bin der Meinung, dass ein Hund, der solch eine Erziehung erfahren muss und der solch einen Hundehalter dulden muss, besser dran wäre,wenn man ihn einschläfern würde.
    Was ist das für eine Hund-Mensch Beziehung ??? Gar keine!!
    Wozu braucht man denn einen Hund, um seine Macht auszuüben ??? Wie primitiv !!!
    Wenn man mit solch einem Hund nicht zurecht kommt, dann sollte man ihn abgeben oder zu “Hundewelten” gehen, denn die sind wirklich Profis, was Erziehung von Problemhunden betrifft.

    Da habe ich,übrigens , gelernt, dass eine gewaltfreie Erzíehung, auch bei Hunden, die ein starkes Problemverhalten zeigen,wie den
    Menschen oder Artgenossen beißen , möglich und erfolgreich ist.
    Natürlich nur , wenn dieses Problem nicht in der Prägephase ent-
    standen ist, da hilft keine Therapie und schon gar nicht eine Schüssel.

    Natürlich geht es in einem Hunderudel nicht immer sanft zu ABER!!!

    1. sind wir keine Hunde und
    2. habe ich noch NIE gesehen ,dass die Hunde oder Wölfe, mit einer
    Schüssel kommunizieren, Sie etwa ???

    Und noch etwas .Mag sein, dass sich Herr Grewe in Hundeerziehung
    auskennt,aber auf alle Fälle nicht mit Problemhunden und was man
    schon jahrelang so gemacht hat, muss nicht heißen, das es gut und
    richtig ist, oder?

    Die Hunde, die Gewalt kennlernen, werden gebrochen. Sie parieren
    und funktionieren nur noch oder bekommen eines Tages einen
    “Dachschaden”.Sie werden NIE zum Hundehalter eine Beziehung aufbauen können. Sie werden NIE lernen, dass sie einen Menschen nicht beißen dürfen, wenn sie mit einem Menschen böse
    Erfahrungen gemacht haben und schon gar nicht mit der “Grewe-
    Therapie” .

    Wenn der Hund einen Menschen beißt, dann setzt er nicht seinen
    Kopf ein, sondern einer Verknüpfung , er kann nämlich nicht anders und das tun,so scheint mir, auch Hundetrainer, die mit Gewalt er-
    ziehen wollen. Sie können nicht anders !!!!

  • Von: Fenrir
    am 03.01.2013 um 17:31 Uhr

    Wie einige der anderen Schreiberlinge auf dieser Seite, konnte ich meine Finger einfach nicht stillhalten.

    Jedoch habe ich ganz andere Motive zu diesem Kommentar.

    Zu allererst würde ich die vielen selbsternannten Tierrechtler hier gerne fragen, inwieweit sie sich mit dem Thema beschäftigt haben bzw. informiert haben. Ist Ihnen denn klar, dass dieser Hund, hätte man nicht zu solchen Maßnahmen gegriffen, auf jeden Fall eingeschläfert worden wäre? Ich arbeite und lebe seit meiner Geburt selber mit Hunden zusammen und weiß, dass man manchmal zu härteren Methoden greifen muss. Ich kenne die Regeln im Rudel. Wie gehen Hunde im Rudel mit Fehlverhalten um? Bestimmt nicht mit Lefzen-Lecken… Wenn es immer mit Worten und Kopftätscheln ginge, würden wir Ausbilder es auch tun, aber leider ist das nicht der Fall.

    Weder Herr Grewe (ein deutschlandweit anerkannter Ausbilder, Sachverständiger und Trainer) noch der andere Hundetrainer haben Freude dabei.

    Doch Tatsache ist, sie haben dem Tier das Leben gerettet.

    Und nun noch eine Frage. Mit welchem Recht nehmen Sie es sich heraus, ich nehme an, die meisten von Ihnen haben noch nie einen Hund ausgebildet bzw. es mit so einen Extremfall, der Menschen mehrmals ANGEGRIFFEN hat (von wegen gewaltfrei) zu tun gehabt, über diese Trainer und ihre Methoden zu urteilen? Sie haben doch funktioniert und dem Tier eine Einschläferung erspart und der Halterin eine menge Trauer.

    Es ist genauso, wie es so oft gesagt wird: Schwere Entscheidungen und Taten MÜSSEN getroffen werden, aber es zeigt sich hier mal wieder, dass dies niemand gerne macht.

    Wäre es ihnen wirklich lieber, ihren Hund zu einem idealistischen Quacksalber zu schicken der Ihnen verspricht,dass er einen bissigen, aggressiven Hund allein durch Handauflegen heilen kann? Nein, lieber würde ich da meinen Hund erfahrenen und wie bereits gesagt, anerkannten Trainern anvertrauen: Denn diese zumindest wissen, was sie machen.

    Und jetzt nochmal ganz ohne Blumen und alles: Lieber der Hund bekommt ein paar auf den Deckel und beißt hinterher niemanden und muss so nicht eingeschläfert werden, als das man auf ein Wunder hofft, welches nicht eintrifft.

    Das war es, denken Sie mal drüber nach.

    • Von: katzentier
      am 04.01.2013 um 20:32 Uhr

      Was lernt ein Hund in dieser Situation?

      Er ist unsicher, angstaggressiv, sucht Schutz bei seiner Halterin und bekommt ihn nicht. Ein Fremder kommt auf diesen Hund zu, die Angst verstärkt sich, fliehen kann er nicht, Schutz suchen aber auch nicht.

      Er geht also hundgerecht kurz bellend nach vorn und wird dafür mit einem schmerzhaften Schlag an den Kopf und Fang gemaßregelt.

      Er lernt also fachgerecht beigebracht: Ein Fremder kommt, meine Angst ist berechtigt denn mir wird wehgetan.

      Super, denn selbst wenn die Angst jetzt noch groß genug ist und der Hund noch meidet, ist die Angst vor dem Fremden größer als die Angst vor dem Schmerz, dann wird dieser Hund äußerst vehement nach vorn gehen und zwar um sein Leben zu verteidigen.

      Ist es das, was man ihm antherapieren wollte?????

    • Von: Epo
      am 04.01.2013 um 21:01 Uhr

      Es ist nicht so, dass Hunde durch die hier gezeigte Methode lernen. Was er gelernt hat, ist ich werde im Stich gelassen, Maenner in Gummistiefeln und mit Futterschuesseln sind gefaehrlichlich. Den Nächsten greife ich ohne Vorwarnung an. Das Vorgehen ist voellig unprofessionell und wird durch ständige Wiederholung auch nicht sinnvoller.

      • Von: Töpelmann
        am 13.01.2013 um 18:35 Uhr

        Gut durchschaut. Gewalt war noch nie ein guter Lehrmeister. An einem dauerhafte Trainingserfolg glaube ich persönlich nicht.

        Durch Gewalt lernen Hunde em ehesten eins: Menschen sind hinterhältig und unberechenbar, Vertrauen kann ich denen nicht.
        Leider erfahren wir von dem Schäferhund wenig. Vor allem nicht, warum er agressiv ist. Wie dies ihm vielleicht beigebracht worden ist oder ob er krank ist.
        Wenn gesundheitliche Probleme die Ursache gewesen sein sollten, ist es häufig enorm zeit- und geldaufwendig herauszufinden, wo die Ursachen zu finden sind und diese abzustellen.

    • Von: Helmut Lenz
      am 05.01.2013 um 00:00 Uhr

      @fenrir
      endlich mal einer, der durchblickt. Sehr gut. Und den Mut hat, zu seinem IQ ohne Einschränkung zu stehen. Das gefällt mir. Solche Unterstützer braucht Herr G. noch mehr.

    • Von: DMS
      am 06.01.2013 um 23:35 Uhr

      Schön, fenrir, dass Sie auf die BEHAUPTUNGEN von Grewe sofort einsteigen. Leider wurden diese bisher durch gar nichts belegt. Kann stimmen, kann aber genauso eine reine Schutzbehauptung sein, die einfach einleuchtend klingen soll. Und selbst dann: es gibt andere Möglichkeiten. Nur halt nicht in “24 Stunden” machbar, wie von Fass behauptet. Bisher ist Grewe allerdings den Beleg dafür schuldig, dass der Hund nie wieder gebissen hat und nicht eingeschläfert werden musste. Die Nachhaltigkeit solcher “Erziehungsmethoden” bedreifele ich nämlich deutlich.

      • Von: Töpelmann
        am 13.01.2013 um 18:39 Uhr

        So sehe ich das auch. Die Hundezeitschrift “WUFF” hat über ein Seminar von Hr. Grewe berichtet. Das werde ich mal raussuchen. Ein oder zwei Damen empörten sich da über seine Methoden. Sie waren mehr als entsetzt.

    • Von: Andrea Müller
      am 13.01.2013 um 13:17 Uhr

      Ich sehe das genauso wie Du. Ich habe Michael Grewe dieses Jahr auf einem Anti-Jagd-Seminar kennen- und schätzen gelernt. Daran ändert auch dieses Video nichts. Wer sich hier anmaßt die Methoden von Michael Grewe zu beurteilen und solche Hasstiraden wie auf Youtube zu lesen sind, von sich zu geben, sollte sich zuerst über den Hintergrund des Falles informieren. Ich bin auch kein Freund von Gewalt, Strom oder ähnlichem, aber wenn ich die Wahl hätte, meinen Hund entweder ein Leben lang mit Maulkorb und Leine zu führen, ihn töten zu lassen oder aber ihn ganz klar in seine Schranken zu verweisen wäre das für mich eine ganz klare Entscheidung. Natürlich schlägt kein Hund einem anderen eine Blechschüssel auf den Kopf, aber die Kommunikation unserer Hunde untereinander ist sicher nicht weniger klar! So wenig Druck wie möglich, soviel wie nötig!! Nur wer Grenzen kennt und akzeptiert kann Freiheit geniesen!

    • Von: K. Gilgen
      am 04.04.2013 um 19:44 Uhr

      Hallo Schreiberling,

      ich möchte nicht auch noch meinen ganzen Senf dazu geben.
      Jedenfalls wurde mir nach dem Video regelrecht schlecht!

      Tatsache ist doch: Quälerie bei Tieren gleich = Quälerei zu Menschen Kindern!

      Es gibt immer eine Ausrede um Misshandlungen ausleben zu können.

      Vielleicht wäre es dem Hund wöhler eingeschläfert worden zu sein als immer wieder gequält zu werden…

      Grüsse aus der Schweiz.

  • Von: malu
    am 01.01.2013 um 01:06 Uhr

    eigentlich wollte ich ja nichts schreiben aber bei so viel geballtem Schwachsinn den man lesen muss von einigen hier kann ich die Finger nicht still halten.

    dieser fragwürdige Rechtfertigungsversuch des Herrn Grewe ist einfach lächerlich, ebenso der abgekupferte etwas abgeänderte des Herrn Frank Fass denn dies war keineswegs ein Einzel oder spezieller Fall.

    Wie viele der Kursteilnehmer dieses Experten haben denn nach Stunden oder am nächsten Tag abgebrochen als sie sahen wie da gearbeitet wird ?Es zieht sich über Jahre , ebenso wie Fehleinschätzungen und Todesurteile des Experten ! Nein meine Herren , so billig werden Sie aus der Nummer nicht rauskommen und alles was ich tun kann um dem Treiben ein Ende zu setzen werde ich tun-versprochen und ich bin nicht allein.

    Werte Frau Spelsberg erklären Sie mir doch bitte mal was nach Ihrer Definition “gewaltfrei ” ist ! Wenn ein Hund mit 4 Monaten besser hört als ein erwachsener Hund. `Super , armer Hund darauf wäre ich nicht stolz

    Der gezeigte Hund war also aggressiv und gefährlich und hat VIELE Menschen gebissen? Diese Weisheit haben Sie woher ? Von Ihrer Hundeschule ? Von Herrn Grewe selbst ? Nichts davon stimmt ! Der Hund war einzig Artgenossenunverträglich und hatte in der Hundeschule , bevor er zu Herrn Grewe kam einen Vorfall mit einem anderen Hund ! Seine unfähige Besitzerin griff nicht ein und als die Besitzerin des anderen Hundes eingriff wurde diese gebissen ! Als es Kritik in der Hundeschule gab zog die unfähige Besitzerin es vor zu Herrn Grewe zu gehen.

    • Von: Helmut Lenz
      am 01.01.2013 um 21:15 Uhr

      @malu
      ich habe selber große Schwierigkeiten, in der DSHü das ihr zugeschriebene Bedrohungspotential gegenüber Menschen zu erkennen. Ich sehe eher das Gegenteil. Einen unsicheren Hund, der für eine zwielichtige Demonstration missbraucht wurde. Wenn Sie den Vorgang wirklich kennen und es so ist, wie Sie es beschrieben haben, ist dieser Vorgang wesentlich brisanter, als es Herr G. darstellt. Ich hoffe, die Besitzerin findet den Mut zur Wahrheit.
      Mit Ihrem Statement (vorausgesetzt, er stimmt), haben Sie den Schönrednern- und Schreibern des Herrn G. die Maske des Heuchelns abgenommen .

    • Von: tommi
      am 05.01.2013 um 13:25 Uhr

      Zu fenir:
      “Ich kenne die Regeln im Rudel”
      Ok – Oberschlaumeier !
      “Wir Ausbilder”
      Oje, oje – wieder einer von der alten SV Garde, der jetzt mal wieder Oberwasser bekommt
      “Lebe seit meiner Geburt mit Hunden zusammen”
      Ein sog. “Hunde-Remulus”, der von Hunden gesäugt wurde und damit mit der Muttermilch die ewig gültigen “Hunderegeln” in allen “Hunderudeln” der Welt auf immer verinnerlicht hat
      “Der mehrere Menschen ANGEGRIFFEN hat ”
      Das letzte was ich dazu las ist folgendes: der DSH hat auf eine HPlatz einen anderen Hund angegriffen, deren Besitzerin ging dazwischen und wurde dabei von dem DSH gebissen. Darauf hat sich die DSH Besitzerin an Canis/Grewe gewandt.
      “dem Tier eine Einschläfung erspart”
      Dies ist natürlich das einzige Argument in Grewes Rechfertigungsversuch auf den shitstorm. Aber niemand weiß, ob dies auch wirklich so stimmt.
      Bisher wurde keinerlei Beweis erbracht, dass der DSH vor einer Einschläferung durch eine Behörde stand. Wenn die Vorgeschichte also wesentlich weniger dramatisch war, als von Grewe behauptet, könnte es sich vielleicht um eine allgemeine Einschätzung (von wem auch immer) gehandelt haben, dass der DSH dann “eingeschläfert werden müsste” .
      “Diese Methoden haben funktioniert”
      Da sie ja die “Hunderegeln” mit der Muttermilch …. Ansonsten weiß niemand, ob dies funktioniert hat. Hr. Fass hat dies in seinem Statement auch behauptet, aber dies kann man getrost als untauglichen Rechtfertigungsversuch abhaken. MW weiß bisher niemand, was eigentlich aus dem DSH geworden ist.
      “Diese (Trainer)wissen, was sie machen ”
      Hier wird mir zunehmend unklar, ob sie dieses Video überhaupt gesehen haben. Diese Trainer wussten (bis auf den Schlag mit dem Futternapf ) überhaupt nicht wie sie was tun sollten.

      Es gäbe noch das eine oder andere zu ihrem Beitrag zu sagen, das schlimmste ist jedoch der Geist, der hinter einer solchen Denkweise steht.

      Soweit ich sehe, hat Hr. Grewe seine Ankündigung bisher nicht wahr gemacht (Weitere Teile des Videos ins Netz stellen) , aber vielleicht will
      er das ganze nun auch nur aussitzen. Sollte das der Fall sein, dann wird Hr. Grewe nicht einmal den von ihm selbst aufgestelltem Standard gerecht. Das würde ihn dann endgültig ins Abseits stellen.
      Bin nur mal auf die Statements von Feddersen und den ganzen wissenschaftlichen Beratern gespannt.

      • Von: Töpelmann
        am 13.01.2013 um 18:43 Uhr

        Was aus dem Schäferhund geworden ist, hätte ich auch gerne gewußt. Die hier erwähnte Info ist sehr interessant.
        Eigentlich müßte Herr Grewe ja mal die Tötungsanordnung der Behörde für diesen Schäferhund ins Netz stellen. Auf den restlichen Videobeitrag wäre ich auch sehr gespannt.

  • Von: Tierhilfe Licht im Dunkeln e. V.
    am 31.12.2012 um 01:45 Uhr

    Wir sind der Meinung, dass Gewaltanwendung in der Hunde- wie auch in der Kindererziehung nichts zu suchen hat. Als Tierfreunde finden wir dies auch nicht gerechtfertigt, wenn dem Hund das Einschläfern drohte. Es ist grausam mit anzusehen, wie der Hund erst sinnlos herumgezogen wird, dann verzweifelt Hilfe bei der Hundehalterin sucht und auch noch weggeschubst wird bei diesen mehrfachen Versuchen Hilfe zu bekommen.
    Wir hoffen von ganzem Herzen, dass die arme Kira nach dieser Misshandlung nicht eines Tages einen Menschen anfällt, der ahnungslos mit einer Futterschüssel oder einer Schüssel oder sonst einem Gegenstand ( den sie mit dieser Misshandlung ggf. verknüpft ) vorbeikommt, anfällt. Wir verabscheuen solche “Erziehungsmethoden”, denn genau diese sind es, die uns aggressive Hunde in den Tierschutz bringen. Schon etliche Hunde sind nach solchen “Erziehungsmethoden” in Tierschutzvereinen gelandet, die dann hart zu kämpfen hatten, den Tieren wieder Vertrauen beizubringen und leider klappt auch dies in einigen Fällen nicht und die Hunde sitzen dann ggf. lebenslang in Tierheimen.
    Wir hoffen, dass alle Hundehalter nur gewaltfrei arbeitende Hundeschulen aufsuchen.

  • Von: Monika Grün
    am 30.12.2012 um 20:27 Uhr

    Als ich das Statement von Michael Grewe las, konnte ich zur zustimmend mit dem Kopf nicken. Auch ich bin schockiert, was ein Ausschitt – nichts anderes ist das Viedeo – ein aus dem Zusammenhang gerissenes Video für eine fatale Wirkung hat. Die wenigsten Zuschauer machen sich die Mühe, nach dem Gesamtkontext zu fragen. Das Gegenteil ist der Fall: Es wird etwas gesehen, ohne Hintergrundwissen bewertet und zum Lynchen aufgerfen! Bekanntermaßen ist es nicht das erste Mal, dass soetwas passiert. Zu mir gehört eine inzwischen 1 1/2jährige Mischlingshündin (es ist mein dritter Hund) mit 100 % Jagdhundblut in den Adern. Wir fallen beim Tierarzt, in der Stadt, in unserem Dorf, bei meinem Nähkurs (!), im Restaurant und egal wo wir auftauchen, dadurch auf, dass unsere Kommunikation stimmt und sich der doch sehr junge Hund überall angemessen verhalten kann, Stresssituationen meistert und ein ein inzwischen gefestigtes souveränes Wesen zeigt. Das war nicht immer so, da sie nicht so gute Startmöglichkeiten ins Leben hatte wie vielleicht viele andere Artgenossen. Wir hatten eine bei Canis ausgebildete Hundetrainerin und nachdem mein Mädel nicht einmal sechs Monate alt war, war ihre Ausbildung beendet. Uns beide verbindet ein inniges, von Vertrauen auf beiden Seiten geprägtes Verhältnis. Und dafür bin ich dankbar. Wer weiß, was aus dem verhuschten Wesen geworden wäre, wäre nicht eine so gut ausbildete, sachkundige und einfühlsame Hundertrainerin bei uns gewesen wäre. Dem Herrn Justitz stelle ich gern die Frage, ob er dem Hundetrainer auch dann noch den Napf über den Kopf geschlagen hätte, wenn er der betroffene Mensch gewesen wäre, dessen Hund Menschen beißt und eingeschläfert werden sollte. Oder ob es nicht vielmehr so wäre, dass er froh und dankbar gewesen wäre, dass sein Hund gerettet werden und der Hund wieder in seinem Rudel leben kann und mit der Umwelt – die ganz und gar nicht so hundefreundlich ist, wie es durch dieses empörte Aufschreien der Menge einen glauben machen will – kompatibel ist. Es ist leider nur ein Traum, aber es wäre wirklich schön, wenn diese ganzen Energien, die hier frei werden, für wirklich geschundene Tiere, die in den Massentierhaltungsställen leben, die getreten und gequält werden, die ein Leben fristen, das es einen graut, gegen raffgiere und unseriöse Tierzüchter eingesetzt werden könnten. Dann würde sich wirklich etwas verändern und es Menschen blieben verschont, die soetwas wirklich nicht verdient haben.

  • Von: Greta Spelsberg
    am 30.12.2012 um 13:02 Uhr

    Ich selbst bin mit meiner Hündin in einer Canis Hundeschule und kann nur Positives berichten. Kein einziger Hund aus unserer Gruppe ist durch die Methoden, welche immer durch Ruhe, Geduld und mit Gerechtigkeit gegenüber dem Tier ausgeführt werden, verängstigt. Mein Hund ist mit seinen sieben Monaten sehr selbstsicher und hörte bereits mit 4 Monaten besser als die meisten ausgewachsenen Hunde. ‘Kady’ haben die immer fairen und vollkommen GEWALTFREIEN Methoden der Hundeschule nie geschadet und sie genauso wie ich freuen uns jeden Samstag wie “Bolle” auf das Hundetreffen.
    Ich finde es unglaublich unfair, dass so viele Menschen die Vorgeschichte dieses Schäferhundes vollkommen egal ist. Der Hund war aggressiv und gefährlich und hat VIELE Menschen gefährlich verletzt und aufgeregt wird sich über einen Mann der dem Hund den sicheren Tod erspart hat.
    Jeder von Ihnen würde auch anders reagieren wenn beispielsweise das eigene Kind angefallen worden wäre, dann hätte es geheißen um jeden Preis einschläfern. Aber das dem Hund durch Michael Grewe dieses Schicksal erspart blieb, scheint egal zu sein.
    Wenn sich jeder der hier die Methoden und die Trainer kritisiert mal selbst ein Training anschauen würde, würde er sehen dass derart drastische Methoden nur dann auftreten wenn es einen besonders schwierigen Fall gibt. Ich selbst habe unseren Trainer Frank noch nie einen Hund brutal behandeln sehen.
    Bitte schaut einfach mal hinter die Kulissen und hört auf mit der Hetzerei, da Ihr euch eigentlich nur auf einen Fall berufen könnt.

    Ich bin glücklich in einer Canis Hundeschule zu sein und kann nur Positives berichten und an der Entwicklung meines Hundes erkennen.

    Liebe Grüße Greta Spelsberg

    • Von: Töpelmann
      am 13.01.2013 um 18:48 Uhr

      Interessant.

      Wie viele Menschen genau hat dieser Hund verletzt?

      Liegt die Tötungsanordnung des Amtes vor.
      Gab es nie wieder Beißvorfälle mit diesem Hund?

  • Von: Timo Haupt
    am 30.12.2012 um 11:46 Uhr

    Diese Stellungnahme ist ein zusätzlicher Schlag in das Gesicht des Hundes!!!!

    Herr Grewe scheint grundsätzlich nach dem Prinzip :”der Zweck heiligt die Mittel” zu leben. Für ihn scheint es in Ordnung zu sein, einem Hund schmerzen zuzufügen, Hauptsache er erreicht sein gestecktes und bezahltes Ziel.

    Ich möchte hier jetzt nicht seitenlang erläutern, dass Herr Grewe das Grundproblem des Hundes, nämlich die Unterschreitung der kritischen Distanz und somit ein “Freibeißen” aus Angst heraus überhaupt nicht erkannt hat, ich möchte aber sagen, dass seine Stellungnahme ebenso viel über ihn aussagt wie die Handlung selbst.

    Timo Haupt
    Hundeverhaltenspschyologe

  • Von: Angelika Jensen
    am 28.12.2012 um 20:37 Uhr

    Warum kommt die Besitzerin des Hundes nicht zu Wort.
    Nur sie hat m. E. als Beteiligte in allen Phasen der Entwicklung des Hundes und der Korrekturmaßnahmen und des heutigen Auftretens des Hundes das Recht, sich hier zu äußern.
    A. Jensen

  • Von: Michael M.
    am 23.12.2012 um 13:54 Uhr

    Wie kann es in der heutigen Zeit noch derartige Tierquälerei geben?
    Diese Angelegenheit muss mehr publik gemacht werden und der Sumpf der Tierquälerei trockengelegt.

    Die Hundeschule (unpassender Name) muss geschlossen werden & dem Grewe der Prozess gemacht werden.
    Schande!

  • Von: Ursula Klatzek "Mobile Hundeschule im Spreewald"
    am 23.12.2012 um 00:40 Uhr

    Guten Tag Herr Grewe,

    auch ich war geschockt, als ich dieses Video sah.

    Ich habe schon einige Hundeschulen besucht, die das Prädikat
    “Untauglich” verdienen aber so etwas, was Sie uns da zeigen, da ist
    man nur sprachlos und ohnmächtig.

    Sie verstehen was von Hundeerziehung, sollten aber die Erziehung von Problemhunden, Profis überlassen.

    Ich bin es auch nicht, obwohl ich eine Hundeschule führe, wie Sie.
    Ich schäme mich nicht, zu sagen, dass ich bei schwierigen Fällen
    überfordert bin. Das sollten Sie auch tun.

    Wir Menschen gehen zum Hausarzt und dieser empfiehlt uns einen
    Facharzt. Ich frage mich, warum das nicht auch die Hundeschulen
    tun??? Jeder kocht sein Süppchen , ist von seiner Methode voll
    überzeugt und die Hunde haben , außer Leid und Unverständnis,
    nichts erfahren, der Hundehalter wird dabei nur verunsichert.

    Sie arbeiten, wie ,leider viele Hundetrainer am Symptom und nicht
    an der Ursache.
    Sie stellen fest, dass der Hund einen Menschen gebissen hat, fragen
    aber nicht, warum ???
    Sie wenden Gewalt an, der Hund lernt aus Angst etwas zu unter-
    lassen, also Meideverhalten. Wie lange das wohl gut geht???

    Ich brauche nicht den ganzen Film zu sehen, der Ausschnitt reicht,
    um zu sagen, so nicht, Herr Grewe !!!! Das ist keine Hundeerziehung.
    Der Hund lernt gar nichts. Das ist ganz einfach, nur ein Akt der
    Misshandlung.

    Ach, übrigens, ich delegiere schwere Fälle an “Hundewelten”, die
    sind Profis auf diesem Gebiet.

    MfG

    Ursula Klatzek
    “Mobile Hundeschule im Spreewald”

  • Von: So kanns gehen
    am 21.12.2012 um 18:21 Uhr

    Ich glaube nicht, dass man sich durch ein kurzes Video ein umfassendes Bild machen kann. Wie ist die Vorgeschichte des Hundes? Was wurde bereits versucht? Wie war die Prognose? Stand der Hund kurz vor der Einschläferung? Wie verhält er sich jetzt? u.s.w.

    Sicherlich war das Timing des Trainers verbesserungswürdig. Trotzdem finde ich es in höchstem Maße gefährlich Menschen öffentlich anzugreifen, ohne wirklich alle Fakten zu kennen.
    Auf den Zug “böser Hundequäler” steigen nur zu gerne selbsternannte Tierschutzengel oder “Experten” auf und schlagen verbal erst einmal los.
    In der heutigen Zeit der schnellen Verbreitung ungefilterter und ungeprüfter Aussagen…..sehr fragwürdig.

  • Von: Hundeerziehung-Abc
    am 21.12.2012 um 16:12 Uhr

    Wir bitten alle Kritiker solcher Methoden um sachliche und gewaltfreie Unterstützung in Form einer Petition, welche wir überreichen werden.

    http://www.change.org/de/Petitionen/canis-zentrum-f%C3%BCr-kynologie-michael-grewe-m-grewe-soll-sich-verpflichten-auf-gewalt-i-d-hundeerziehung-zu-verzichten-2

  • Von: Rumpelstilz
    am 21.12.2012 um 10:19 Uhr

    Nicht nur armseelig, sonder verachtenswürdig! Ein Mensch der so mit Tieren umgeht hat keinen Respekt vor anderen Lebenwesen.
    Vermutlich geht es auch mit Menschen nicht anders um.
    Selbst mit unserem sehr besch………Tierschutzgesetz sollte das nicht konform gehen und die Hundeschule verboten werden.

  • Von: Ben
    am 20.12.2012 um 00:04 Uhr

    Was für eine armselige Stellungnahme !
    Zuerst bemitleidet er sich selbst, ach wie schlecht ist die Welt doch!

    Armseliger Mensch!

2 Pingbacks:

Kommentar verfassen: