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WordPress Benutzerrollen

Geschrieben von am 01.06.2012 in Backend, Wordpress | 2 Kommentare

Das WordPress Entwicklerteam hat mit der Version 2.0 als neues Feature Benutzerrollen eingeführt, mit denen es möglich ist, bestimmten Benutzern des WordPress Systems Rechte zuzuweisen.

Wir möchten in diesem Artikel näher auf die einzelnen Benutzerrollen eingehen, um euch dabei zu unterstützen, das Benutzermanagement in eurem WordPress System richtig anzuwenden.

WordPress gewährt euch eine Auswahl an 5 Rollen mit verschiedenen Handlungsrechten, die einzelnen Benutzern zugewiesen werden können:

 

Administrator

Der Administrator (kurz: Admin) ist der Herr aller Dinge. Er kann das System im vollen Umfang verwalten und Änderungen tätigen. Die Verwaltung umfasst das updaten (auf den neusten Stand bringen) des Systems, das Hinzufügen von neuen Benutzern, die Verwaltung aller Artikel und Seiten, das Installieren und verwalten von Plugins, Designanpassungen und Konfiguration jeglicher  systemspezifischer Einstellungsmöglichkeiten.

Der Administrator sollte daher umfassendes Wissen im Bereich WordPress vorweisen, da dieser durch Fehladministration, der Funktionsfähigkeit des Systems ernsthaften Schaden zufügen kann.

Dashboard des Administrators

 

Redakteur (Editor)

Die Rolle des Redakteurs umfasst einen enormen Verantwortungsbereich und verfügt über erweiterte Handlungsrechte. Er darf eigene und fremde Artikel sowie Seiten erstellen, bearbeiten, löschen und zur Veröffentlichung freigeben. Die Artikel und Seiten des Administrators bleiben ihm jedoch verwehrt. Zudem hat der Redakteur die Autorisierung die WordPress Mediathek zu verwalten, Kategorien sowie Links (Blogroll) anzulegen oder auch eingegangene Kommentare zu moderieren.

Dashboard des Redakteurs

 

Autor (Author)

Der Autor darf ausschließlich eigene Artikel erstellen, bearbeiten und diese als Vorlage oder Review (Überprüfung vor der Veröffentlichung von einer berechtigten Benutzerrolle) abspeichern. Medieninhalte wie Bilder oder Dateien dürfen in den Artikel eingebunden und in die Mediathek hochgeladen werden. Kommentare, die sich auf Artikel des Autors beziehen, dürfen auch vom jeweiligen Autor moderiert werden. Der Autor hat keine Befugnis neue Kategorien im WordPress System anzulegen.

Dashboard des Autors

 

Mitarbeiter (Contributor)

Mitarbeiter können Artikel ohne Zugriff auf die Mediathek (es können keine Mediendateien in den Artikel eingepflegt werden) verfassen, diese aber nicht veröffentlichen. Er hat die Möglichkeit eigens verfasste Artikel als Vorlage oder Review zur Überprüfung zu speichern. Personen mit der Benutzerrolle Mitarbeiter können Artikel anderer Personen einsehen, aber nur ihre eigenen editieren.

Sobald Kommentare zu einem Artikel eines Mitarbeiters existieren, können diese vom jeweiligen Mitarbeiter eingesehen aber nicht moderiert werden. Dieses Privileg hat eine Benutzerrolle mit entsprechenden Berechtigungen.

Dashboard des Mitarbeiters

 

Abonnent (Subscriber)

Der Abonnent nimmt die unterste Rolle der Hierarchieebene ein und hat somit die geringsten Berechtigungen. Abonnenten haben ein eigenes Profil und dürfen dieses bearbeiten. Der Zugriff auf Artikel und Seiten bleibt ihnen jedoch verwehrt.

Die Kommentarfunktion des WordPress Systems kann so weit beschränkt werden, sodass lediglich  registrierte Benutzer Artikel und Seiten kommentieren dürfen. Diese Benutzer erhalten nach der erfolgreichen Registrierung die Standardrolle Abonnent. Um die Kommunikation zwischen euch und den Besuchern eurer Seite zu fördern, empfehlen wir jedoch, die Kommentarfunktion nicht einzuschränken.

Ansicht für den Abonnent nach dem Login

 

Wir hoffen wir haben euch an dieser Stelle ein wenig Klarheit in die Verteilung der einzelnen Benutzerrechte geben können, sodass Ihr diese in Zukunft entsprechend der Anforderungen einteilen könnt. Solltet Ihr noch mehr Informationen wünschen, oder offene Fragen zum Thema der Benutzerrechte von WordPress haben, dann könnt ihr gerne die Kommentarfunktion verwenden.

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2 Kommentare


  • Von: L. Mader
    am 06.07.2014 um 09:22 Uhr

    Hallo Lars,
    mich würde eine andere Sache interessieren. Irgendwo habe ich es gelesen im Net, finde es aber nicht mehr. Sinngemäß wiefolgt: Um die Sicherheit zu erhöhen, soll man seine Seiten und Artikel nicht unter dem admin, sondern als Redakteur veröffentlichen. Ist das richtig? Nun habe ich aber meine ersten 50 Artikel aber schon über den Administrator veröffentlicht. Kannst du mir sagen, ob ich das nachträglich ändern kann? Die Posts dem Redakteur zuweisen? Und wieso ist das sicherer? Vielen Dank!

    • Von: Rolf Moczarski
      am 07.07.2014 um 09:03 Uhr

      Sehr geehrter Herr Mader,

      Zu Frage 1: Hiermit ist eher gemeint, dass der Administrator-User nicht unter dem Benutzernamen Admin angelegt sein soll.

      Zu Frage 2: Ja das kann nachträglich über die Beitragsübersicht geändert werden. Hier einfach alle Artikel anhaken, bearbeiter auswählen und dann den Autoren umstellen.

      Zu Frage 3: Stimmt der Benutzername mit dem öffentlichen Namen überein, sollte der Administrator nicht veröffentlichen. Weitere Sicherheits-Maßnahmen finden Sie in unserem Artikel (http://www.news-blogging.de/wordpress-beitrag/wordpress-sicherheit-wie-ihr-euer-system-absichern-koennt/)

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