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Der größte Raubzug der Geschichte

Geschrieben von am 15.10.2012 in Buchvorstellungen, Eurokrise | 1 Kommentar

Der größte Raubzug der Geschichte: Warum die Fleißigen immer ärmer und die Reichen immer reicher werden. von Matthias Weik und Marc Friedrich, Tectum-Verlag 2012.

„Warum werden viele Verbrechen begangen? Antwort: Wegen Geld.“ Mit dieser Feststellung lassen die beiden Autoren ihr Werk beginnen: Mehr denn je regiert Geld die Welt.

Warum das so ist, erklären die Autoren. Sie erörtern in ihrem Buch die grundlegenden Fragen zur Geldtheorie: Was ist Geld, wie entsteht Geld und wie funktioniert das Geldsystem? Zentrales Thema ist jedoch die Finanzkrise. Weik und Friedrich erläutern die Gründe ihrer Entstehung umfassen und detailliert. Ihre Darstellungen glänzen mit einer Fülle an Fakten. Daher hat das Werk streckenweise den Charakter eines Sachbuches. Für die umfassende Recherche ernten die Autoren bisher viel Lob. Dennoch ist das Buch leicht verständlich geschrieben und auch für Leihen sehr gut geeignet.

Mit Blick in die Vergangenheit erhält der Leser eine Analyse der Gegenwart und ein Geschmack auf das, was noch kommen wird. Die kritische Systemfrage: „Kann ewiges Wachstum überhaupt funktionieren?“ soll ihre Antwort finden.

Zu guter Letzt bleibt noch die Frage nach stabilen Investmentmöglichkeiten in der Krise. Die Autoren beleuchten die Vor- und Nachteile.

Über die Autoren:
Matthias Weik und Marc Friedrich halten seit vielen Jahren Vorträge über Finanzen. Die Friedrich & Weik Vermögenssicherung steht für eine Abkehr von spekulativen Papierwerten und für eine Anlage in Realgüter.

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1 Kommentar


  • Von: Timo
    am 16.10.2012 um 09:03 Uhr

    Spannend! Danke für den Tip! Es wird gelesen.

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