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Womit wir morgen zahlen werden

Geschrieben von am 16.10.2012 in Buchvorstellungen, Eurokrise | Keine Kommentare

Womit wir morgen zahlen werden: Warum die Währungsreform schneller kommt, als Sie denken. von Ulrich Horstmann, FinanzBuch Verlag 2012.

In seinem neuen Buch muss Ulrich Horstmann das Ergebnis seines Vorgängerbuches „Die Währungsunion kommt!“ relativieren. Angesichts der jüngsten Ereignisse sieht sich Horstmann dazu gezwungen seine Annahme, die Währungsreform komme erst in einigen Jahren, zuzuspitzen: Es zeige sich immer klarer, dass die Währungsreform früher kommt als gedacht.

In dem ersten seiner drei Kapitel beschreibt Horstmann erneut das Versagen der Politik gegenüber den Finanzmärkten. Im zweiten Kapitel widmet er sich den Ereignissen der letzten Monate, die ihn dazu veranlassen seine Prognose aus seinem letzten Werk zeitlich zu beschleunigen. Schwerpunkt seiner Darstellung ist eine Schilderung des Unabhängigkeitsverlustes der EZB. Das dritte Kapitel soll zeigen, wie Sie Ihr Vermögen schonend durch die Krise bekommen. Womit wir in der in der Zukunft bezahlen, steht jedoch auch nach der Lektüre noch nicht fest.

Ulrich Horstmann ist seit 1989 bei mehreren Finanzinstituten im Bereich Research tätig. Sein erstes Buch Die Währungsreform kommt! schaffte es auf die Shortlist des Deutschen Wirtschaftsbuchpreises.

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