Der Blick hinter die Nachrichten: DSA Worldnews

Das dsa-Extrablatt blickt hinter die Kulissen: Wir erzählen die Geschichte hinter den Nachrichten. Mal kritisch, mal satirisch – immer lesenswert.

Logopädie und ihre Behandlungsschwerpunkte

Geschrieben von am 27.09.2013 in Sprache und Stimme in Balance | Keine Kommentare
Dieter Schütz /pixelio.de

© Dieter Schütz / pixelio.de

Kommunikation bestimmt unser tägliches Handeln und Leben. Bereits als Kind erlernen wir erste Laute und Wörter, um uns zu verständigen. Sprache, Sprechen und Artikulation bilden somit die Basis für soziale Beziehungen, für den Beruf und für das gesamte Miteinander. Nicht immer verläuft die Sprachentwicklung ohne Komplikationen. Vielmehr können nicht nur im Kindesalter Störungen auftreten und einen einwandfreien Spracherwerb und eine Sprachentwicklung behindern. Diese frühzeitig zu erkennen und zu behandeln ist die zentrale Aufgabe der Logopädie.

Die Bezeichnung Logopädie leitet sich von den griechischen Begriffen logos = Rede, Wort und paideia = Lehre, Ausbildung ab. Die Sprache und das Sprechen und alles, was damit verbunden ist, stehen in der Logopädie im Mittelpunkt. Sprache bedeutet Verständigung und ist ein zentraler Aspekt im Leben. Die Logopädie unterstützt dabei, fehlende Fähigkeiten auszubilden und zu fördern. Logopädinnen und Logopäden behandeln Sprach-, Sprech-, Stimm-, Hör- und Schluckstörungen aller Altersgruppen.

Vielfältige Störbilder individuell therapiert

Schwierigkeiten in der Kommunikation können durch unterschiedliche Krankheitsbilder entstehen. Diese sind in verschiedene Kategorien einzuordnen. Sprachstörungen fassen unter anderem kindliche Sprachentwicklungsverzögerungen und organische Sprachstörungen bei Erwachsenen (Aphasien) beispielsweise nach einem Schlaganfall oder einem Unfall zusammen. Meist sind bei einer Aphasie alle Bestandteile der Sprache betroffen und müssen therapiert werden. Sprechstörungen zählen ebenso zu den Erkrankungen, die eine logopädische Behandlung veranlassen. Eine Sprechstörung, auch als Sprachfehler bezeichnet, ist die Unfähigkeit, Sprachlaute korrekt und flüssig zu artikulieren. Der Redefluss wird unter anderem durch Stottern oder Poltern bei Kindern und Erwachsenen gestört. Die Dyslalie betrifft Kinder in der Sprachentwicklung. Oft sind die motorischen Voraussetzungen eingeschränkt, sodass die Lautbildung beispielsweise von einem Lispeln begleitet wird. Organische Sprechstörungen, sogenannte Dysarthrien können bei Kindern und Erwachsenen bei neurologischen Erkrankungen vorkommen. Eine logopädische Behandlung kann genauso bei Stimmstörungen angezeigt sein. Hier wird zwischen funktionellen und organisch bedingten Stimmstörungen, die sowohl bei Erwachsenen als auch bei Kindern auftreten können, unterschieden. Eine Schluckstörung ist eine erhebliche gesundheitliche Störung, die eine deutliche Minderung der Lebensqualität bedeutet. Die Logopädie bietet auch hier vielfältige Therapiemöglichkeiten an.

Die Logopädie setzt sich mit vielfältigen Störbildern auseinander und setzt nach einer umfassenden Diagnostik die geeignete Therapie ein, um beeinträchtigte Fähigkeiten der Patienten wiederherzustellen oder zu erhalten. Störungen sollen abgebaut werden, um die ungestörte Kommunikation zu ermöglichen und in Folge die Lebensqualität zu erhöhen.

 

Pressekontakt:
Logopädische Praxis Futterknecht
Ansprechpartnerin: Sandra Futterknecht
Salzstr. 17
87616 Marktoberdorf
Tel.: 0 83 42 – 91 58 49
E-Mail: logopaedie.futterknecht@gmx.de
Homepage: www.logopaedie-marktoberdorf.com

Hat Ihnen dieser Artikel gefallen? Dann empfehlen Sie uns weiter!
DSA Extrablatt abonnieren

Kommentar verfassen: