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Mundpropaganda im sozialen Netzwerk

Geschrieben von am 21.03.2012 in Fakten, Social Media Marketing | Keine Kommentare

In den letzten Tagen trat bei uns die Frage nach dem Unterschied von Mundpropaganda im realen Leben und „word of mouth“ als Pendant in sozialen Netzwerken auf.

Zunächst eine Definition:
Mundpropaganda beschreibt die Kommunikation zwischen zwei oder mehreren Parteien über eine Marke, Unternehmen, Dienstleistung etc. Diese Kommunikation ist nicht zwingend direkter und mündlicher Art. Die Kommunikation kann in Wort, Bild und Video in jeder Art von Medium erfolgen.

Aus dieser Definition ergibt sich der Umstand, das ebenfalls eine Kommunikation in einem Social Media Kanal Mundpropaganda ist. Geschieht dies nun auf einem Social Media Kanal des jeweiligen Produktes/Dienstleister/etc.  so bietet dieser lediglich den Raum. Ähnlich wie ein Tag der offenen Tür im Unternehmen, in der Kunden sich mit anderen Kunden austauschen und dies von jedem Besucher registriert und sich somit ein Image bildet.

Wichtig hierbei!
In dieser ganzen Zeit gab es kein einziges Einmischen des Werbetreibenden. Wird diese Kommunikation gezielt gesteuert oder beeinflusst spricht man nicht mehr von Mundpropaganda sondern von viralen Marketing. Hierbei werden bestimmte Markenbotschaften durch Trigger oder Marketing-Viren gestreut, die dann viral von dem Kunden verteilt werden.

Fazit
Ob Mundpropaganda nun, nach Meinung von Skeptikern, nur direkt im kleinen persönlichen Kreis stattfinden kann ist reine Definitionssache. Fakt ist aber: egal wie die Definition ausgelegt wird, Mundpropaganda und Empfehlungen finden in Massenmedien nunmal statt.

Daniel Weber 

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