Der Blick hinter die Nachrichten: DSA Worldnews

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Sozial lernen – sozial werden

Geschrieben von am 12.12.2012 in Sozial macht Schule | Keine Kommentare

© Gerd Altmann / pixelio.de

Berufe im Sozialwesen gewinnen immer mehr an Bedeutung. Der Anteil älterer Menschen nimmt zu. Viele werden pflegebedürftig und müssen versorgt werden. Die Erziehung der Kinder wird in die Hände von Erziehern gelegt. Der Grund: Die Arbeit ruft. Die Notwendigkeit an qualifiziertem und verantwortungsvollem Personal wächst.

An der Paritätischen Berufsfachschule für Sozial – und Pflegeberufe gGmbH in Hausach, mit Außenklassen in Offenburg, werden die Auszubildenden an diese Verantwortungsübernahme herangeführt: mit einem personenzentrierten Lernkonzept und Lernbedingungen, die das eigenverantwortliche Lernen fördern.

Die Schule verfügt über modern ausgestattete Schulungsräume. Für Abwechslung sorgen die Methodenvielfalt und das grüne Klassenzimmer: der Garten der Schule. Er wird sowohl für den Unterricht als auch für die Pausen genutzt. Nicht nur der Garten bietet ein angenehmes Lernumfeld – auch die kleinen Kursgrößen fördern die Interaktion. Die meist in der Theorie und Praxis erfahrenen Dozenten der Paritätischen Berufsfachschule haben den Anspruch, partnerschaftliche Begleiter ihrer Schüler zu sein. Daraus entsteht ein dialogorientiertes Lernen sowie eine personenzentrierte Unterrichtsform: Die persönliche Entwicklung des Einzelnen soll neben der fachlichen Qualifizierung gefördert werden. Der wertschätzende Umgang miteinander erzeugt ein eigenverantwortliches Verhalten.

Ausbildung mit Verantwortung

Neben der Vermittlung fachlicher Kompetenzen in theoriegeleiteten Fächern, unterrichten die Mitarbeiter der Paritätischen Berufsfachschule eine Vielzahl kreativer, handwerklicher und praxisorientierter Lerninhalte. Das Ziel: ein lebendiger Lernprozess und die selbstständige Bearbeitung verschiedener Themen der Auszubildenden. Im Gegensatz zu christlichen Einrichtungen darf an der Paritätischen Schule ein Kopftuch getragen werden. Statt Religion wird Ethik unterrichtet. Die Unterrichtdauer ist in der Regel auf einen halben Tag angesetzt. Die Pausen orientieren sich am Unterrichtsgeschehen.

In der Ausbildung zu Betreuungs- und Pflegeberufen wechseln sich zwei Schultage mit drei Praxistagen in der Woche ab. Angehende Ergotherapeuten werden in zwei Jahren Vollzeitunterricht auf die Praxis zum Ende der Ausbildung vorbereitet. Die Ausbildung der Arbeitserzieher folgt fast dem gleichen Muster. Für Jugend- und Heimerzieher und Heilerziehungspfleger ist zusätzlich auch ein duales System möglich: zwei Wochen Praxis – eine Woche Schule. Teilzeitausbildungen sind möglich.

Einige der Ausbildungen sind ohne, manche mit einem Hauptschulabschluss möglich. Meist jedoch ist ein mittlerer Bildungsabschluss gefordert.

 

Pressekontakt:
Paritätische Berufsfachschule für Sozial- und Pflegeberufe
Diplom-Kauffrau Astrid Müller
Inselstr. 30
77756 Hausach
Telefon: 0783196850
E-Mail: info@pbfs.de
Homepage: www.pbfs.de

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