Der Blick hinter die Nachrichten: DSA Worldnews

Das dsa-Extrablatt blickt hinter die Kulissen: Wir erzählen die Geschichte hinter den Nachrichten. Mal kritisch, mal satirisch – immer lesenswert.

Kommunikation und Karriere

Geschrieben von am 18.06.2014 in Sprache und Stimme in Balance | Keine Kommentare
Andreas Hermsdorf  / pixelio.de

© Andreas Hermsdorf / pixelio.de

Unser tägliches Leben und Handeln hängt in hohem Maße von der Fähigkeit ab, zu kommunizieren. Sprache, Sprechen und Artikulation bilden die Basis für soziale Beziehungen, für den Beruf und für das gesamte Miteinander. In einer massenmedialen Gesellschaft bestimmen persönliche Erscheinung und Kommunikationsfähigkeit immer mehr über Erfolg oder Misserfolg eines Menschen.

Grundsätzlich hat jeder Mensch seine individuelle Anlage, die seinen Charakter, sein Verhalten und seine Ausdrucksweise bestimmt. Dabei kommt es weniger darauf an, ob jemand extrovertiert und eloquent oder eher verschlossen ist. Wichtig ist die Fähigkeit, im entscheidenden Moment die richtigen Worte zu finden und den gedanken zu artikulieren. Eltern sollten deshalb die sprachliche Entwicklung ihrer Kinder beobachten. Treten Störungen auf, sollte gehandelt werden. Jeder kennt folgende Situationen: eine offizielle Versammlung oder eine Party. Eine Gruppe Menschen trifft aufeinander. In den meisten Fällen gibt es eine wortgewandte Person, die sich durch Redegewandtheit in den Mittelpunkt stellt. Im privaten Bereich ziehen diese Menschen die Aufmerksamkeit auf sich und sind beliebt. Im beruflichen Leben übernehmen sie durch ihre Sprachgewandtheit unmittelbar die Meinungsführerschaft und damit eine Führungsrolle. Der Auftritt wird entscheidend für den weiteren Weg und die Karriere.

Ursachen erkennen, individuell behandeln

Die Logopädie beschäftigt sich mit allem was mit Sprechen zu tun hat. Eine Sprechstörung, auch als Sprachfehler bezeichnet, ist die Unfähigkeit, Sprachlaute korrekt und flüssig zu artikulieren. Der Redefluss wird unter anderem durch Stottern oder Poltern bei Kindern und Erwachsenen gestört. Die zentrale Aufgabe einer Logopädin oder eines Logopäden ist es, Störungen der sprachlichen Entwicklung zu erkennen und mit geeigneten Therapien zu behandeln. Wenn im Kindesalter Störungen auftreten, sollten Eltern sofort den Rat eines Logopäden aufsuchen. Je frühzeitiger gegengesteuert wird, desto besser. Die Logopädie analysiert zunächst die Störbilder. Wann treten die Störungen auf, in welcher Form zeigen sie sich. Wenn das erkannt ist, geht es darum, die Ursachen zu ergründen. Sprachstörungen können auf organische und psychische Krankheitsbilder zurückgehen. Sprach-, Sprech-, Stimm-, Hör- und Schluckstörungen sind häufige Ursachen und betreffen alle aller Altersgruppen. Die Logopädie therapiert die Störungen individuell. Wenn eine organische Störung vorliegt, wie etwa bei der Schluckstörung, kann es notwenig sein, einen Arzt in die Therapie einzubeziehen.

Die Logopädie setzt sich mit den vielfältigen Erscheinungsbildern einer Sprachstörung auseinander und setzt nach einer umfassenden Diagnostik die geeignete Therapie ein. Je frühzeitiger die Behandlung einsetzt, desto erfolgreicher können die Beeinträchtigungen abgebaut und die ungestörte Kommunikationsfähigkeit wieder hergestellt werden. Eine Verzögerung der Sprachentwicklung bei Kindern kann auch am sozialen Umfeld liegen. Wenn im Elternhaus aus welchen Gründen auch immer, wenig oder gar nicht kommuniziert wird, bleiben die Kinder zurück. Die Spracharmut führt zu schlechteren Leistungen in der Schule, die Chancen im späteren Berufsleben sinken.

Pressekontakt:
Logopädische Praxis Futterknecht
Ansprechpartnerin: Sandra Futterknecht
Salzstr. 17
87616 Marktoberdorf
Tel.: 0 83 42 – 91 58 49
E-Mail: logopaedie.futterknecht@gmx.de
Homepage: www.logopaedie-marktoberdorf.com

Hat Ihnen dieser Artikel gefallen? Dann empfehlen Sie uns weiter!
DSA Extrablatt abonnieren

Kommentar verfassen: