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Weizenkleber vergrößert das Volumen beim Backen

Geschrieben von am 30.08.2013 in Zutaten einer bewussten Ernährung | 3 Kommentare

Weizenkleber besteht aus den Eiweißbestandteilen Gliadin und Glutenin. Es ist vor allem im Getreidekorn, insbesondere in Weizen, aber auch in Dinkel, Roggen, Gerste und Hafer zu finden. Hersteller von Brot- und Teigwaren setzen dem Weizenmehl Weizenkleber zu, um das Volumen von Brot und Brötchen zu vergrößern und einen lockeren, geschmeidigen Teig zu erhalten.

Weizenkleber dient einem lockeren Teig

Das Prinzip einer Low-Carb-Ernährungsweise setzt an Weizenkleber genauso Ansprüche wie an andere Lebensmittel. Nämlich, dass der Weizenkleber mit wenig Kohlenhydraten auskommt. Denn Low Carb bedeutet, dass Brot gegessen werden darf und keineswegs vom Ernährungsplan gestrichen werden muss. Voraussetzung ist nur, dass es so hergestellt wird, dass der Weizenkleber weniger Kohlenhydrate besitzt. Weizenkleber wird benötigt, um Brot und andere Teigwaren zuzubereiten. Der Weizenkleber erfüllt hier wichtige Funktionen: Er hält den Teig zusammen und macht ihn besonders geschmeidig.

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Weizenkleber für kohlenhydratarme Backwaren

Weizenkleber ist in der Lage, bis zum Dreifachen seines Gewichtes Wasser zu binden und entwickelt eine elastische Eigenschaft. Diese liefert die Stabilität für Brot und andere Teigwaren. Der Teig wird zudem feinporiger und locker flockig. Mit kohlenhydratreduziertem Weizenkleber lassen sich vielfältige Low Carb Backwaren zubereiten. Ob Brot, Kuchen, Kekse oder Pfannkuchen. Weizenkleber mit einem niedrigen Kohlenhydratgehalt im Vergleich zu Weizenmehl ist die ideale Grundlage, um sich genussvoll Low Carb zu ernähren. Statt Kohlenhydrate enthält Weizenkleber mehr Proteine. Weizenkleber sichert dem bewussten Low Carber nicht nur beste Backeigenschaften, sondern auch vollen Geschmack.

 

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3 Kommentare


  • Von: Helmut
    am 11.09.2013 um 15:15 Uhr

    Danke für die Antwort. Kohlenhydrate wollte ich nicht reduzieren, ich wollte eine bessere Konsistenz und eine andere Geschmacksrichtung mal reinbekommen. Mir ist allerdings nicht klar, ob die käuflichen Weizenkleber rein biologisch sind. Das wäre mir das Wichtigste, da mein Brot im Prinzip rein biologisch ist. Ich habe meinen eigenen Sauerteig und mahle daher auch selber, damit ich kein altes Mehl verarbeite.
    Herzliche Grüße,
    Helmut

  • Von: Helmut
    am 09.09.2013 um 16:19 Uhr

    Mir ist nicht ganz oder überhaupt nicht klar geworden. zu welchen Anteilen dieser Weizenkleber dem Teig zugesetzt wird. Ich backe seit 30 Jahren mein Brot aus selbstgemahlenem Roggen-und Weizenkörnern und habe solche Zutaten noch nicht verwendet, daher interessiert mich der Anteil in %. Um den Teig elastischer zu machen, nehme ich Eiklar und Olivenöl. Künstliche Bindemittel habe ich bisher nicht benötigt.

    • Von: Timo Konzelmann
      am 11.09.2013 um 12:21 Uhr

      Ich würde mich vorsichtig herantasten. Zu Beginn würde ich nicht mit mehr
      als 10-20% Gluten arbeiten. Aber aufpassen, die Menge an Eiklar und
      Olivenöl, die man benötigt, kann dadurch steigen, da Gluten sehr gut
      Flüssigkeit bindet.

      Was haben Sie denn vor? Möchten Sie gezielt Kohlenhydrate reduzieren, oder
      einfach ein neues Geschmackserlebnis? Möchten Sie gezielt die Kohlenhydrate
      reduzieren rate ich Ihnen noch zu anderen Low Carb Mehlen, in aller erster
      Linie zu Leinsamenschrot. Damit lassen sich viele Kohlenhydrate einsparen
      und das Brot schmeckt auch super lecker.

      Viele Grüße,
      Timo Konzelmann

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